Förderprogramm für den Einsatz von Wärmepumpen

Im April startet das neue Förderprogramm für den Einsatz von Wärmepumpen. Der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e.V. informiert in seiner aktuellen Kampagne „Wärmepumpe – Heizen im grünen Bereich“ gemeinsam mit 30 Wärmepumpenherstellern und Energieversorgern über die Effizienz- und Umweltvorteile von Wärmepumpen und stellt Informationen über das neue EU-Energielabel zur Verfügung.

Auf der Homepage des BWP finden sich ausführliche Informationen zu aktuellen Fördermaßnahmen wie dem neuen „Marktanreizprogramm (MAP)“ des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), das zum 1. April startet, sowie über die KFW-Konditionen für die verschiedenen Wärmepumpentypen und Sanierungsmaßnahmen.

Rechenbeispiele erläutern, wie sich die Umstellung eines Heizsystems für typische Haushalte auszahlen kann. Über eine saftige Erhöhung ihrer Förderung können sich beispielsweise Sanierer freuen, die sich für eine Erdwärmepumpe mit Sonde entscheiden. Diese erhalten ab einer Jahresarbeitszahl von 3,8 einen Förderzuschuss von mindestens 4.500€. Für den Einbau einer effizienten Luftwärmepumpe erhalten sie mindestens 1.300€. Der für die Berechnung der Jahresarbeitszahl benötigte COP-Wert wird über Gütesiegel wie dem EHPA-Wärmepumpen-Gütesiegel oder entsprechenden Prüfzertifikaten angegeben.

Broschüren zum Download wie der Leitfaden „Heizen mit Wärmepumpen – klimafreundlich, zukunftssicher, wartungsarm“ enthalten zusätzliche Informationen. Darunter beispielsweise auch einen Fragebogen zum Thema „Welche Wärmepumpe passt zu mir?“

Auf der Kampagnenseite stehen sowohl für Endkunden als auch für Installateure weitere Informationsmaterialien bereit. In der Kurzbroschüre „Wärmepumpen-ABC“ finden Interessenten beispielsweise zwölf Thesen zum Thema Wärmepumpen. Darunter technische Beschreibungen der Funktionsweise einer Wärmepumpe, Antworten auf häufig gestellte Fragen, wie „Machen Luft-Wärmepumpen Geräusche?“, sowie ausführliche Erläuterungen über den Beitrag von Wärmepumpen zur Energiewende.

Das neue EU-Energielabel

Spätestens ab September 2015 müssen alle Zentralheizgeräte gut sichtbar mit einem Energielabel Klasse A bis Klasse G gekennzeichnet werden. Wärmepumpen haben dabei die Nase vorn: Sie werden laut BWP aufgrund ihrer hohen Effizienz problemlos Klasse A oder A+ erreichen, während ein modernes Gas-Brennwertgerät beispielsweise nur Labelklasse C, eine Pellet-Heizung sogar nur die Klasse D erreichen wird.

Ein spezieller Ratgeber für Planer und Installateure mit dem Titel „EU-Energielabel in der Praxis“ kann über die Kampagnenseite des BWP bestellt werden und erläutert die Details zum neuen EU-Energielabel.

Zu den Informationen gehört eine Auflistung der Heizgeräte, die von der neuen Regelung betroffen sind und eine Angabe, ab wann sie ein Effizienzlabel tragen müssen. Die entsprechenden Labels für Wärmepumpen sowie Produktlabel für Raumheizgeräte, Kombiheizgeräte und der Hintergrund von Verbundanlagen und dazugehörige Verbundanlagenlabels werden ebenfalls erläutert. Ein Effizienzvergleich von Systemen und Produkten ist ebenfalls enthalten – hier schneiden Wärmepumpensysteme am besten ab.

Zudem beantwortet die Broschüre häufig gestellte Fragen von Installateuren und Planern zum Thema Energielabel – beispielsweise zum Bezug von Verbundanlagenlabels oder zum Umgang mit Bestandsheizgeräten.

Um Handwerker und Installateure bei der Vermittlung der Vorteile von Wärmepumpen an Endkunden zu unterstützen, hat der BWP einen animierten Kurzfilm im „Sendung mit der Maus“-Stil produziert.

Quellen und Informationsmaterial:
BWP-Informationen zu Förderprogrammen
Wärmepumpen ABC und weiteres Informationsmaterial

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