Deutschland verliert den direkten Zugang zu kritischen Rohstoffen

Deutschland benötigt Rohmaterialien

Der Zugang zu Rohstoffen – insbesondere Seltenen Erden (Rare Earth Elements, REE) – stellt deutsche Unternehmen zunehmend vor Schwierigkeiten.

Nur einige Firmen – wie zum Beispiel der Chemieriese BASF – waren in der Lage, mit dem dramatischen Preisanstieg von 80 Prozent im Zeitraum 2008 bis 2011 Schritt zu halten und ihre Importe an kritischen Rohstoffen aufrechtzuerhalten. Viele kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland konnten hingegen dem Wettbewerb seitens staatlicher Betriebe aus Schwellenländern wie China nicht standhalten.

Mitte der 1990er Jahre gestaltete sich die Versorgungssicherheit Deutschlands im Bereich der nicht-energetischen Ressourcen erheblich stabiler, da zahlreiche deutsche mittelständische Unternehmen noch direkte Beteiligungen an internationalen Rohstoffminen in Afrika und anderen Regionen der Welt hielten. Doch da die Rohstoffpreise damals verhältnismäßig niedrig waren und sie die zukünftige Nachfrage auf den globalen Märkten und in Ressourcen hungrigen Ländern wie China nicht voraussahen, haben sich diese Unternehmen für den Verkauf der Minenbeteiligungen entschieden.

Man rechnete mit keinen wirklichen Preisschocks bzw. mittel- und langfristigen Versorgungsengpässen, da man davon ausging, dass Angebots- und Nachfragefaktoren auch auf zukünftigen Märkten eine ausreichende Versorgung mit Seltenen Erden und anderen kritischen Rohstoffen gewährleisten würden.

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1 Kommentar

  • Ein wenig vorrausschuender planen und agieren würde ware Wunder wirken. Bereits 2009 habe ich diesen möglichen Engpass erkannt und darauf hingewiesen (neben weiteren Themen) sowie in Form einer Produktentwicklung eine Lösungsmöglichkeit geschaffen. Na ja, was soll ich sagen – meine letzten Jahre waren nicht sehr angenehm. Ich ziehe hier einmal den Vergleich zum greifbar verständlichen und aktuellen Thema Flughafen Berlin – ein schönes Vergleichsbeispiel von vielen.