Der Green Tech Summer fördert Jungunternehmer

Green Tech Summers Graz ©Green Tech Cluster Styria GmbH
Green Tech Summers Graz ©Green Tech Cluster Styria GmbH

Echte Projekte und Geschäftsideen realisieren statt Standard-Praktikum? Der erste Green Tech Summer Graz bietet Studierenden die Gelegenheit Geschäftsideen mit Profis zielführend weiterzuentwickeln, damit sie am Ende ihres Studiums startklar sind. Experten der Stadt Graz, der SFG, des Green Tech Clusters, des Science Parks Graz und der Gründungsgarage haben unter allen Bewerbungen neun vielversprechende Ideen ausgewählt – von klimaneutralem Reisen, Lederalternativen aus Zuckerresten bis zu Verpackungsmaterial aus Molkereiabfällen.

Bis zu 6.000 € Startgeld können die Bewerber für die Realisierung ihrer Projekte erhalten. Noch wichtiger ist aber vermutlich die Unterstützung von erfahrenden Gründern. diese helfen den Jungunternehmern von morgen dabei, ihre Geschäftsideen so vorzubereiten, dass sie nach Abschluss ihres Studiums für den Start ihres Unternehmens gut vorbereitet sind. Dieses Modell der Universität Lund (Schweden) wurde in diesem Jahr erstmals in Österreich aufgegriffen.

„Unternehmer-Spirit“ gefragt

Die Idee hinter der Pilotinitiative: Unsere Welt braucht neue, kluge und grüne Geschäftsideen, die uns auch in Zukunft ein lebenswertes Morgen sichern. Bei den Einreichungen setzen sich viele Bewerber mit der Schaffung neuer Materialien aus Abfallstoffen auseinander. Ziel der Initiative ist es laut der Initiatoren den Unternehmer-Spirit bei den Studierenden zu wecken und die Gründung von Green Tech Start-ups in der Steiermark zu forcieren.

Für die von der Jury ausgewählten Teilnehmer gibt es umfassende Unterstützung in Workshops mit den Profis der Initiatoren. Gründerworkshops, Coaching, Pitch-Training, Businessplanerstellung, Kontakte zu Partnern, Übernahme in ein Gründerprogramm und mehr werden aktiv erlernt und umgesetzt.

Grüne Ideen für morgen

Die Ideen der Gründer-Teams sind vielfältig – hier eine kleine Auswahl:

Felloz
bietet eine digitale, mobile-first Webplattform, über die Privat- und Unternehmensspenden effizienter abgewickelt werden. Die Lösung listet verschiedenen NGOs und deren gemeinnützige Projekte. Privatpersonen können sich ein Herzensprojekt oder eine Herzensorganisation aussuchen und direkt spenden.

Green Traveling
hat sich zum Ziel gesetzt, umweltfreundliche Komplettreisen anzubieten. Von der Anreise bis hin zu den Hotels sollte der Umweltgedanke immer im Vordergrund stehen. Dazu lässt sich die Reise individuell auf die einzelnen Ansprüche anpassen.

GrowSome
hilft Balkon- und Fensterbank-Gärtnern ihren grünen Daumen auszuleben, eine persönliche Kommunikation mit den Pflanzen sowie eine nachhaltige und geschmackvolle Ernte zu erleben. Die GrowBar bietet den Pflanzen ein optimales Umfeld. Mit den dazugehörigen Sensoren und der App hat man stets einen detaillierten Einblick in das Wohlbefinden seiner Pflanzen.

Künstlicher Intelligenz zur Nachfragebestimmung
Lebensmittelverschwendung im Einzelhandel vergeudet Ressourcen und trägt zur Klimaerwärmung bei. Mit einem webbasierten Tool wollen die Jungunternehmer Unternehmen dabei helfen, die Nachkauf besser abzuschätzen und zu optimieren. Das mindert die Ressorcenvergeudung und damit auch finanzielle Verluste.

Material Arts
bietet eine neue Alternative zu Leder. Sogenannte “Grow-it-yourself-Boxen” der Nachwuchsunternehmer ermöglichen es jedem, seine eigene Alternative zu Leder herzustellen. Mit Hilfe von Essigsäurebakterien, Tee und Zucker erzeugen sie Cellulose, die nach entsprechender Weiterverarbeitung ausgewählte Eigenschaften von Leder aufweist.

Milkywaste
hat das Ziel die Verpackungsindustrie neu zu definieren. Essbares Bioplastik aus Milchabfällen hilft Verpackungsherstellern kosteneffizient und grüner zu arbeiten, indem Abfall und Abfallbewirtschaftungskosten reduziert werden.

Weitere Informationen gibt es auch auf https://www.greentech.at/

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