Ausstieg aus der Kohleverstromung könnte Strom teuer machen

Das deutsche Klimaschutzziel – eine Verringerung des CO2-Ausstoßes bis 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 – wurde jetzt im Koalitionsvertrag der Bundesregierung bestätigt. Klimaexperten sehen dieses Ziel jedoch bereits als gescheitert, sollte in den kommenden Jahren nicht Abstand von der Stromerzeugung durch Kohlekraft genommen werden.

Darüber ist nun ein Streit in der Regierung entbrannt, es steht die Abschaltung von zunächst 10 Kohlekraftwerken zur Debatte. Der dpa liegen laut eines heute erschienenen Berichts des Handelsblatts Daten zweier großer Energiekonzerne vor, die belegen, dass die Stilllegung dieser Kohlemeiler zu einer leichten Erhöhung des Strompreises führen könnte.

So würde der Strom an der Strombörse im Einkauf zwischen 1,70 Euro und 5 Euro pro Megawattstunde teurer werden, derzeit liegt er bei ungefähr 50 Euro je Megawattstunde. Der Endverbraucher zahlt demnach momentan rund 29 Cent je Kilowattstunde.

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