Arbeitsplätze und Energetische Sanierungen

Die nächste Heizrechnung kommt bestimmt!

Obwohl deutsche Haushalte weniger Energie verbrauchten, sind die Heizkosten deutlich gestiegen. Wie der Heizspiegel des Deutschen Mieterbundes (DMB) zeigt, müssen wir immer tiefer in Tasche greifen. Bei erdgasbeheizten Häusern betrug der Anstieg 12,5 Prozent. Mit einer weiteren Erhöhung der Heizkosten ist zu rechnen. Da wir auf die Entwicklung der Energiepreise wenig Einfluss haben, werden wir wohl weiterhin Energie einsparen müssen, um unsere Kosten insgesamt zu senken. Damit leisten wir zudem einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz, der uns nichts kostet und sogar Geld spart.

Laut Stiftung Warentest geht uns nach wie vor viel Energie durch mangelhaft abgedichtete Außenwände und Dächer verloren. Das muss nicht sein! Es gibt zahlreiche Sanierungsmöglichkeiten und kostengünstige Wärmedämm-Verbundsysteme, die u.a. in der Medizin-, Automobil-, Raumfahrt-, Luftfahrttechnik erprobt wurden und nun auch in der Fasadentechnik mit Erfolg eingesetzt werden. Erwähnt sei in diesem Zusammenhang noch die Berücksichtigung einer sinnvollen Fenstertechnik, die auf keinen Fall fehlen darf.

Interessant werden Sanierungen auch durch staatliche Zuschüsse (bis zu 50.000 EUR) und niedrige Zinsen, z.B. über die KfW-Bank.


Der Sanierungsbedarf und das Energiekosteneinsparungspotential in Deutschland sind groß und eine gute Sache für Handwerksbetriebe und innovative Unternehmen, die mit Produkten und Technologien (made in Germany!) für Wachstumschancen und Arbeitsplätze sorgen.

Von den aktuellen Rohöl-Preisen sollten wir uns nicht täuschen lassen! Hier handelt es sich nur um eine kleine Atempause. Die Preise für Öl und Gas werden weiter steigen, mehr noch als in den letzten Jahren. Mit der Förderung „Energetischer Sanierung“ und dem Ausbau Erneuerbarer Energien haben wir aber eine gute Chance dieser Entwicklung mit Erfolg zu begegnen.

Ralf Hartmann

 

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