Wer wird Energiesparmeister?

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Wettbewerb Klimaschutz
Wettbewerb Klimaschutz

Ob mit Klima-Litfaßsäulen, Energiespar-Waschsalons, Aufforstungsprojekten oder Solarläufen. Im Rahmen des Energiesparmeister-Wettbewerbs suchen die Klimaschutz-kampagne und das Bundesumweltministerium die kreativsten und effizientesten Klimaschutzprojekte an deutschen Schulen.

Der Wettbewerb zu Klimaschutz und Energieeinsparprojekten an Schulen startet nun in eine neue Runde. Mitmachen können sowohl einzelne Schüler, Schulen, Schülerfirmen und Schülergruppen als auch über eine Schule organisierte Initiative.

Wichtig ist: Die Projekte sollen die Energie- und CO2-Bilanz der Schule verbessern, andere zum Energiesparen und Klimaschutz motivieren oder einen besonders kreativen Umgang mit dem Thema zeigen. Die Bewertung orientiert sich an drei wesentlichen Kriterien: Nutzen im Vergleich zum Aufwand, d.h. wie effizient ist das Projekt? Hier spielen Zeitaufwand, Nutzen sowie vermiedene CO-Emissionen eine wichtige Rolle. Zweites Kriterium ist die Innovation und Kreativität. Dritter Prüfstein bildet die die Darstellung und Kommunikation.

Bereits im vergangenen Jahr bewarben sich 300 Schulen an dem bundesweiten Wettbewerb. 16 Projekte, aus jedem Bundesland eines, konnten sich nach Abstimmung der Jury dann mit dem Titel Energiesparmeister schmücken. So unter anderem die Schüler der Stadtteilschule Barmbek. Mit ihrer Idee bringen Sie nicht nur Licht ins Dunkel, sondern sparen Energie und unterstützen andere Menschen: Um klimaschädliche Petroleumlampen zu ersetzen, bauen sie eigenhändig Solarlampen für ihre Partner der Kopeme-Mikrofinanzgruppe im westafrikanischen Togo. Mit einem anderen Thema beschäftigten sich beim vergangenen Wettbewerb Schüler und Schülerinnen aus Nordrhein-Westfalen. Mit deren selbst entwickelter Radfahr-Lernapp „Allee des Wandels“ soll die Lust aufs Radfahren gefördert werden – sowohl bei Schülern, Lehrern als auch bei der lokalen Bevölkerung. Und an einer Förderschule in Thüringen achtet der so genannte Energiespardienst auf einen sparsamen Umgang mit Strom, Wasser und Energie sowie auf die richtige Mülltrennung. Darüber hinaus verbessern Baumpflanzaktionen sowie Strom aus der eigenen Solaranlage die CO2-Bilanz und das selbst angebaute Obst und Gemüse wird direkt in der Schulmensa verarbeitet.

Auch 2017 werden wieder 16 Energiesparmeister-Schulen ausgezeichnet. Schüler und Lehrer können sich seit dem 20. September 2016 bundesweit bis zum 15. Januar 2017 einzeln oder als Team mit ihren Klimaschutzprojekten bewerben. Die Expertenjury, bestehend unter anderem aus Vertretern des Bundesumweltministeriums, der Deutschen Umweltstiftung und dem Sänger Johny Strange der Band Culcha Candela, wählt Mitte Februar 2017 das beste Schulprojekt in jedem Bundesland aus. Bei einem letzten Online-Voting treten die 16 Siegerschulen dann noch einmal gegeneinander an. Schließlich entscheiden die Internetnutzer entscheiden, welche der finalen Energiesparmeister-Schulen der Bundessieger wird und sich den Titel „Energiesparmeister Gold“ holt.

Mit dem Energiesparmeister-Wettbewerb werden engagierte Schulen und Klassen somit für Ihr Engagement belohnt. Andererseits motiviert der Preis zum Weitermachen und schafft einen Anreiz für Schülerinnen und Schüler, sich im eigenen Umfeld für die Themen Energie und Klimaschutz stark zu machen.

 

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