Wasserstoffauto Toyota Mirai ist spektakulär unspektakulär

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Toyotas Mirai Wasserstoffauto
Toyotas Mirai Wasserstoffauto

Immer mehr Menschen folgen dem Trend weg von Diesel- und Benzinmotoren. Auch Toyota folgt dieser Bewegung und brachte Ende 2015 sein mit Wasserstoff betriebenes Modell Mirai auf den deutschen Markt. Nun fuhr der Chefredakteur des Magazins Firmenauto im Rahmen der European Fuel Cell Tour eine Strecke von 3.000 Kilometern, von Stuttgart, über Oslo, nach Köln. Sein Fazit: spektakulär unspektakulär.

Vor circa einem Jahr startete Toyota den Verkauf seines Wasserstoffautos Mirai in Deutschland, welches nach Angaben des Konzerns das erste seiner Art ist, das in Großserie produziert wird. Sein Elektromotor bezieht seinen Strom dabei aus einer Brennstoffzelle, die mit Wasserstoff betrieben wird. Der Strom entsteht hierbei durch die Reaktion mit Sauerstoff, sodass als einziges Abfallprodukt Wasserdampf zurückbleibt. Mit seinen 113 KW/154 PS kommt dieses Konstrukt am Ende auf 500 km Reichweite.

Nun testete der Chefredakteur des Magazins Firmenauto, Hanno Boblenz, den Mirai auf einer 3.000 Kilometerlangen Tour. Dazu startete er am 7. November in Stuttgart gen Norden. Die Fahrt lief problemlos, bis die CO2 neutrale Reise bei Hamburg von einem Wintereinbruch überrascht wurde. Das einzige Hindernis war allerding nicht, dass die Reichweite oder die Fahrleistung von der Kälte beeinträchtigt wurden, sondern dass beim Tanken die Zapfsäule erst vom Eis befreit werden musste, bevor getankt werden konnte. Anschließend ging es weiter nach Oslo, von wo aus das Auto am 9. November mit einer Fähre nach Dänemark übersetzt wurde, bevor es wieder zurück nach Deutschlang ging, wo die Reise am 11. November vor Toyotas Deutschlandzentrale in Köln zu Ende war.

Hanno Boblenz beendet den Test mit einer Bestätigung der Alltagstauglichkeit des Mirai: „Das spektakuläre an diesem Auto ist, dass es sich vollkommen unspektakulär fährt.“ Toyota freut sich selbstverständlich über diese Wertung, wirklich überrascht ist der Konzern allerdings nicht, da der Konzern davon Überzeugt ist, dass das „das Fahrzeugkonzept stimmt“. Einziger Nachteil, der von beiden Seiten bemängelt wird: Die verlässliche Infrastruktur von Wasserstofftankstellen ist derzeit noch durchaus ausbaufähig. Das Tanken an sich ist dann ganz einfach, denn nach nur circa 3 Minuten an der Zapfsäule ist das Auto wieder bereit für die nächsten 500 km Fahrt.

Quelle: Toyota

 

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