Zum Zustand der Meere – So kann jeder zum Meeresschützer werden

Weltweit sind die Meere verschmutzt und überfischt. Ein E-Book zeigt, wie jeder zum Meeresschützer werden kann.

Der blauer Planet. Unsere Erde wird so genannt, weil sie zu 70 Prozent mit Wasser bedeckt ist. Die Ozeane sind der größte Lebensraum überhaupt. Ein großer Teil seiner Artenvielfalt ist bis heute unerforscht. Und unberührt. Aber wie lange noch? Schon heute sind die Weltmeere gnadenlos überfischt. Die Meere und Strände sind überall auf der Welt mit Plastikmüll verschmutzt. Wir sind dabei, die Ozeane zu zerstören. Dabei kann jeder helfen, zum Meeresschutz beizutragen. Wie das am besten geht, zeigt Ihnen ein kostenloses E-Book.

Oft haben wir darüber berichtet, wie sehr die Ozeane mit Plastik belastet sind. Die Verschmutzung ist leider nur eines von vielen Problemen. Zu Beginn der E-Books wird dem Leser die Situation der Weltmeere veranschaulicht. Vom Problem mit dem Plastikmüll bis hin zur Überfischung kann dort jeder nachlesen, warum die Ozeane dringend unseres Schutzes bedürfen. Des Schutzes vor uns selbst. So heißt es im Ratgeber:

In den Ozeanen entstanden vor etwa 3,5 Milliarden Jahren die Wurzeln des Lebens. (…) Und doch hat es nur wenige Jahrzehnte gedauert, bis der Mensch es geschafft hat, diesen größten und ältesten Lebensraum unseres Planeten bis an die Belastungsgrenze und darüber hinaus auszubeuten.

Zur Situation der Weltmeere

Einige der im Ratgeber aufgezählten Fakten sind den meisten bekannt. Viele wissen, wie stark wir die Meere überfischen. Doch war Ihnen bewusst, dass es schon bis zum Jahr 2050 keine wirtschaftlich befischbaren Seefische mehr geben könnte?

Schon heute sind 33,1 Prozent der Fischbestände in den Weltmeeren überfischt oder zusammengebrochen. In Europa sind es 40 Prozent.

Und dass dann in den Ozeanen mehr Plastik als Fische schwimmen könnte? Dass wir dabei sind, einen Lebensraum zu zerstören, von dem erst zehn Prozent wirklich erforscht ist? Tatsächlich wissen wir vom Meeresgrund weniger als vom Mond.

Die heimischen Gewässer

Dass es um die Meere insgesamt nicht gut steht, wissen wir jetzt. Wie sieht es aber mit den heimischen Gewässern aus? Wie geht es der Nord- und Ostsee? Dort ist neben dem allgegenwärtigen Plastikmüll und der Überfischung vor allem die zu große Belastung mit Nährstoffen aus der Landwirtschaft ein Problem (Eutrophierung). Das bedroht viele der dort lebenden Tiere und ihre Lebensräume.

Rund ein Drittel aller marinen Organismen sind in ihrem Bestand gefährdet.

Durch die industrialisierte Landwirtschaft gelangt der eigentlich für die Felder bestimmte Dünger zunächst in die Flüsse. Diese leiten die Nährstoffe dann in die heimischen Meere. Das führt zu einem Überangebot. Infolgedessen gedeihen schnell wachsende Algenarten wie Phytoplankton. Diese Algen trüben das Wasser. Durch den Lichtmangel sterben andere Pflanzenarten und das Ökosystem gerät aus der Balance. Einige dieser Algen sondern Giftstoffe ab, die sogar für den Mensch zur Gefahr werden können.

In jedem Fall entzieht eine Algenblüte dem Wasser sämtlichen Sauerstoff. Todeszonen entstehen, in denen es kein Leben mehr gibt.

Wie können Sie zum Schutz der Ozeane beitragen?

Einige Menschen glauben vielleicht, ein Einzelner kann man wenig gegen diese vielen Probleme machen. Dabei fängt der Meeresschutz genau dort an – bei einem selbst. Das E-Book gibt Ihnen hier viele nützliche Tipps, verweist auf Umweltschutzorganisationen und informiert über sinnvolle Aktionen.

Hinterlasse nur Fußspuren

Bei einer Aktion hat der Naturschutzbund Deutschland (NABU) allein 2018 über acht Tonnen Strandmüll gesammelt. Über die Website www.gewaesserretter.de können Sie sogar selber Säuberungsaktionen organisieren oder einfach nur gefundenen Müll melden. Außerdem finden Sie dort Links zu Fischratgebern, Tipps zur Vermeidung von Plastik im Alltag und im Urlaub sowie Warnungen vor Produkten, die Sie besser meiden sollten.

Alle weitere finden Sie unter diesem Link im kostenlosen E-Book „Zum Zustand der Meere – Praktische Tipps zur Schonung der Meere“.

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