Sea Shepherd startet Schutzkampagne von Zwergwalen im Südpolarmeer

Sea Shepherd Flagship
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Anfang Dezember startet die gemeinnützige Naturschutzorganisation Sea Shepherd ihre elfte Kampagne zum Schutz von Walen im Südpolarmeer. Ausgestattet mit einem neuen Patrouillenschiff, der Ocean Warrior, will Sea Shepherd mit seiner Flotte aktiv gegen den japanischen Walfang vorgehen. Denn auch in der kommenden Saison plant Japan unter dem wissenschaftlichen Deckmantel 333 Zwergwale einzufangen und zu töten.

Bereits in der vergangenen Saison hat Japan 333 Zwergwale „zu wissenschaftlichen Zwecken“ getötet, darunter mehr als 150 trächtige Weibchen. Obwohl der Internationale Gerichtshof, die Internationale Walfangkommission und das australische Bundesgericht den Walfang ablehnen, lässt sich Japan davon nicht beirren und jagt weiterhin Wale in der Antarktis. Da die Population der Zwergwale ähnlich der meisten anderen Walpopulationen in den vergangenen Jahrzehnten stark eingebrochen ist, geht Sea Shepherd davon aus, dass in diesem Jahr ein doppelt so großes Gebiet abgesucht werden muss, um überhaupt das gesteckte Ziel, 333 Zwergwale einzufangen, erreichen zu können.

An diesem Wochenende lag die Ocean Warrior in Williamstown vor der Küste Melbournes und war für die Öffentlichkeit zugänglich. Gemeinsam mit der Steve Irwin, dem bisherigen Flaggschiff von Sea Shepherd, einem Erkundungshelikopter und Schlauchbooten bereitet sich Sea Shepherd in dieser Woche auf ihre bevorstehende Expedition im Südpolarmeer vor.

 

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