5 Tipps für nachhaltigeres Reisen

Die Sommerferien stehen vor der Tür. Bei der Überlegung für die Urlaubsplanung machen sich immer mehr Menschen Gedanken über den negativen Einfluss auf die Umwelt, die der Tourismus haben kann. Hier sind 5 Tipps für einen nachhaltigen und umweltfreundlichen Urlaub:

#1 Wenn möglich, auf den Flieger verzichten

Wer besonders nachhaltig reisen möchte, sollte wo immer es möglich ist Flüge vermeiden, da beim Flugverkehr große Mengen an umweltschädlichen CO2-Emissionen ausgestoßen werden. Viele interessante Reiseziele lassen sich bequem mit der Bahn oder dem Auto erreichen.

Wenn das nicht möglich ist, kann man grundsätzlich die folgende Faustregel beachten: je weiter ein Reiseziel entfernt ist, desto länger sollte man dort bleiben. So wird die Region durch den eigenen Aufenthalt und die Ausgaben vor Ort gestärkt. Außerdem kann man seinen Flug und der CO2-Ausstoß mit einem Geldbeitrag kompensieren – diese Möglichkeit wird inzwischen von vielen Anbietern zur Verfügung gestellt.

#2 Umweltsiegel checken

Für alle, die möglichst umweltfreundlich reisen und Urlaub machen möchten, helfen diese drei etablierten Gütesiegel bei der Planung:

© Viabono / TourCert / FEE

Blaue Flagge: Die Blaue Flagge wird von der Stiftung für Umwelterziehung an Strände in mehr als 40 Ländern in Europa, Südafrika, Neuseeland, Kanada und der Karibik vergeben. Mit Diesem Umweltsiegel wird die Nachhaltigkeit von Stränden ausgezeichnet. Jedes Jahr werden an diesen Stränden dann Kontrolluntersuchungen der Wasserqualität und des Umweltmanagements durchgeführt.

TourCert: Ein weiterer Gütesiegel ist das TourCert-Siegel, das Nachhaltigkeit und Unternehmensverantwortung im Tourismus auszeichnet. Auch hier müssen die ausgezeichneten Anbieter beweisen, dass sie ein umweltfreundliches Angebot haben.

Viabono: Das Viabono-Zertifikat wurde durch das Umweltbundesamt ins Leben gerufen als ein Nachhaltigkeits-Symbol für Unterkünfte, Restaurants und Reisedienstleister. Die zertifizierten Betriebe werden regelmäßig hinsichtlich Wasser, Abfall, Energie/Klima und Lebensmittel untersucht.

#3 Außerhalb der Hauptsaison reisen

Wenn man die Möglichkeit hat, die Hauptreisezeiten und Menschenmengen zu vermeiden, wird nicht nur seine Reise wesentlich entspannter. Auf diese Weise lassen sich auch gängige Tourismusprobleme vermindern. So trägt man zum Beispiel dazu bei, dass nicht noch mehr Infrastruktur explizit für die Hauptsaison gebaut wird, die für den Rest des Jahres ungenutzt bleibt. Außerdem ist es auch eine Unterstützung für die Einheimischen in der Nebensaison – vor allem in Gegenden, in denen das Auskommen außerhalb der Hauptsaison schwierig ist. Wer den Zeitpunkt seiner Reise geschickt auswählt, unterstützt die Wertschöpfung der gewählten Region und kann auch eine entspannte Reise genießen.

#4 Lokal essen statt All-Inclusive

Mit den lokalen Spezialitäten und Produkten kann man nicht nur seine kulinarische Horizonte erweitern, sondern auch was Gutes für die Umwelt tun. Regional erzeugte Produkte haben in der Regel eine deutlich bessere Klimabilanz als importierte Lebensmittel, bei denen wegen der weiten Transportwege hohe CO2-Mengen anfallen. Außerdem werden auf diese Weise die einheimische Wirtschaft und Produktion unterstützt, statt großer Reiseveranstalter.

#5 Umwelt respektieren und Müll vermeiden

Auch bei einer Reise und am Urlaubsort sollte man die Natur respektieren und schonend behandeln – vor allem in dem man seinen Müll reduziert und nicht in die Umwelt, sondern in dafür vorgesehene Mülleimer entsorgt. Genau wie zu Hause, kann man auch im Urlaub viele Dinge zum Beispiel mehrmals wiederverwenden, Glas- oder Edelstahltrinkflaschen nutzen und Plastik vermeiden.

 

Wer genau wissen möchte, welchen CO2-Ausstoß eine geplante Reise verursacht oder wer Anreiseoptionen vergleichen möchte, der kann das über EcoPassenger, Quarks, MyClimate oder ähnliche Rechner ermitteln.

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