Gründe für das Massensterben der Tiere

Das Massensterben von Tieren hat in den vergangenen Jahren immer größere Ausmaße angenommen. Warum so viele Tiere sterben, war lange Zeit nicht völlig geklärt. Wissenschaftler in den USA haben jetzt durch eine großangelegte Bestandsaufnahme nachgewiesen: Der Mensch ist der zweit häufigste Grund dafür, dass weltweit die Tiere in Massen verenden. Nur durch Infektionskrankheiten sterben noch mehr Lebewesen.

Die US-Biologen von der Yale University in New Haven, haben diese Ergebnisse im Fachblatt „Proceedings of the National Academy of Sciences“ („PNAS“) veröffentlicht. Demnach sterben rund 26 Prozent der Tiere durch Viren oder Bakterien. In 19 Prozent der Fälle konnte das Massensterben, bei dem oft rund 90 Prozent der Populationen verenden, auf menschlichen Einfluss zurückgeführt werden. Besonders oft verursacht durch Kontaminationen, beispielsweise durch Giftstoffe. Natürliche Gifte lagen mit knapp 16 Prozent an dritter Stelle.

Forscher gehen davon aus, dass es in Zukunft noch häufiger zu großen Massensterben kommen wird. Der Grund dafür sei höchstwahrscheinlich, dass sich die physikalischen und biologischen Systeme der Erde, nicht zuletzt durch den starken menschlichen Einfluss in der heutigen Zeit, drastisch verändern würden.

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