Die Grünen fordern mehr Engagement beim Klimaschutz

Vom 21. November bis zum 23. November 2014 fand in Hamburg eine Bundesdelegiertenkonferenz der Grünen statt. Neben anderen Themen wurde dort vor allem die Klimaschutzpolitik der Bundesregierung thematisiert. Die Grünen werfen der Bundesregierung vor, zu wenig für den Klimaschutz zu unternehmen. Das deutsche Klimaschutzziel, eine Reduktion der bundesweiten CO2-Emissionen um 40 Prozent bis 2020 gegenüber dem Referenzjahr 1990, könne mit den bestehenden Maßnahmen nicht erreicht werden.

Der 2015 in Paris stattfindende Klimagipfel sei ein „Ernstfall für den Klimaschutz“, so die grüne Partei. Es müsse sich dort auf ein neues Klimaschutzabkommen geeinigt und ehrgeizige Gegenmaßnahmen ergriffen werden, um den weltweiten Temperaturanstieg auf maximal 2 Grad Celsius zu begrenzen. Andernfalls drohen ernsthafte Konsequenzen. Doch gerade Deutschland, so die Kritik der Grünen, drohe an der Aufgabe zu scheitern.

Daher schlagen die Grünen einen Drei-Punkte-Plan mit Gegenmaßnahmen vor. Es müssen ein Klimaschutzgesetz verabschiedet, der Ausstieg aus der Kohleverstromung eingeleitet und klimaschädliche Subventionen abgebaut werden. Bis 2030 erwarte die Partei außerdem, dass Emissionen vermindert, erneuerbare Energien ausgebaut und Energie eingespart werde.

Nur mit Hilfe dieser Schritte könne Deutschland auf den richtigen Weg in Sachen Klimaschutz gebracht werden, so das Fazit der Grünen.

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