Brasilien: Krieg um den Regenwald?

Obwohl das Nachrichtenmagazin „Focus“ am Mittwoch berichtet hatte, dass die Abholzungsquote des Regenwaldgebiets am Amazonas rückläufig sei, hatten Umweltschützer eindringlich gewarnt, die Lage am Zuckerhut sei nach wie vor dramatisch. Der grünen Lunge unseres Planeten drohe mehr denn je die Zerstörung. Das hätte Folgen ungeahnten Ausmaßes für die Menschheit.

Dass diese Konsequenzen viele weiße Holzfäller Brasiliens wenig zu beeindrucken scheinen, zeigt ein gestern erschienener Bericht von Thomas Fischermann und Philipp Lichterbeck im „Zeit Magazin“. Der Artikel beschreibt eindrucksvoll, wie viele Menschen in Brasilien, trotz der durch die Medien bekannt gewordenen gefährlichen Folgen für Umwelt und Klima, aus Profitgier noch immer nicht davor zurückschrecken, dieses empfindliche und lebenswichtige Ökosystem zu vernichten.

Um den Regenwald sei, unbemerkt von der Weltöffentlichkeit, ein Krieg entbrannt. Während Indianerstämme und Umweltschützer mit allen Mitteln versuchen, die Rodungen zu verhindern, kreisen die Kettensägen weiter, unterstützt von der Agrarlobby, und getrieben von Gier und Gleichgültigkeit gegenüber dem Erhalt unserer Ressourcen.

Den vollständigen Bericht finden sie hier oder in der aktuellen Printversion des „Zeit Magazins“.

Add comment