Weltmeere so warm wie nie zuvor

Der Klimaforscher Axel Timmermann vom International Pacific Research Center der Universität Hawaii hat jetzt durch die Analyse von Temperaturdaten festgestellt, dass die Oberflächentemperatur der Weltmeere einen neuen Höchststand erreicht hat. Demnach sei die durchschnittliche Temperatur um 0,8 Grad höher als beim bisherigen Rekordjahr 1998. Damals konnte die erhöhte Wassertemperatur auf das Klimaphänomen „El Nino“ zurückgeführt werden. Nach 1998 war es zu keiner weiteren Erwärmung gekommen, trotz weltweit steigender Treibhausgas-Emissionen.

Ob dieses Jahr ebenfalls „El Nino“ mitverantwortlich für die Erwärmung ist, kann noch nicht mit Sicherheit gesagt werden. Klar ist jedoch, dass der diesjährige, extrem schwache Nordpazifik-Passatwind eine Rolle spielt. Aber auch die Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre, die auch 2014 wieder beträchtlich gestiegen ist, kann eine Ursache für die Erwärmung sein.

Erste Resultate des Temperaturanstiegs sind, laut Timmermann, die Verschiebung der Wirbelsturmpfade und das Ausbleichen der Korallen auf Hawaii. Beide Phänomene hängen eng mit der durchschnittlichen Meerestemperatur zusammen.

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