Klimawandel: Schweizer Gletscher tauen ab

Die schweizerische Université de Fribourg (Universität Freiburg) hat Daten veröffentlicht, die belegen, dass die Schweizer Gletscher als Folge der globalen Erwärmung in den letzten Jahrzehnten stark abgetaut sind.

Um 1850 waren noch 1735 Quadratkilometer Fläche vergletschert. Im Jahr 1973 nur noch 1307 Quadratkilometer und im Jahr 2010 waren es sogar nur noch 940 Quadratkilometer. Das entspricht einem Rückgang von 28 Prozent innerhalb der letzten 37 Jahre. Seit 1850 sind demnach fast die Hälfte der Schweizer Gletscher als Folge des Klimawandels verschwunden.

Doch nicht nur in der Schweiz, sondern weltweit ist eine Gletscherschmelze von besorgniserregendem Ausmaß im Gange. Das betrifft auch die Bevölkerung, denn neben Murenabgängen und Erdrutschen ist langfristig sogar mit Wasserknappheit zu rechnen, da dreiviertel aller Süßwasserreserven im Gletschereis gespeichert sind.

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