Klimawandel: USA wollen ihren Methan-Ausstoß reduzieren

Neben Kohlendioxid ist vor allem Methan ein Klimakiller und somit einer der Hauptverursacher der globalen Erwärmung. Denn Methan trägt aufgrund seiner hohen Wirkung (25-mal wirksamer als CO2) deutlich zum Treibhauseffekt bei.

Die US-Regierung plant nun, den Methan-Ausstoß im Land um 40 bis 45 Prozent zu senken – und das bereits in den nächsten 10 Jahren. Das gab das Weiße Haus am vergangenen Mittwoch bekannt.

Erreicht werden soll dieses Ziel durch verschiedene Maßnahmen in der amerikanischen Öl- und Gasindustrie. Vor allem soll die weiträumige, absichtliche Verbrennung von Methan in Öl- und Gas-Förderstätten gestoppt werden. Außerdem soll sichergestellt werden, dass Leitungen und Technik einwandfrei arbeiten, um so einen unbeabsichtigten Gas-Austritt zu verhindern.

Das Methan soll also nun, anstatt es einfach zu verschwenden, gesammelt und wiederverwendet werden. Dan Utech, Berater von Präsident Obama für Energie und Klimawandel, sagte dazu, der Plan sei es, mit diesem Gas bis 2025 rund zwei Millionen Haushalte in den USA mit Wärme zu versorgen. Außerdem könnte das gespeicherte Gas exportiert werden und komme so der Wirtschaft zugute.

Wenn die Pläne der Regierung realisiert werden, könnten in den USA im Jahr 2025 über 5 Milliarden Kubikmeter (180 Milliarden Kubik-Fuß) Methangas gespeichert werden.

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