Klimawandel: Auch Europa bleibt nicht verschont

Extrem heiße Sommer, wie beispielsweise im Jahr 2003, als die überdurchschnittlichen Temperaturen auch in Europa zahlreiche Todesopfer forderten, werden in Zukunft wesentlich häufiger auftreten, als bisher angenommen. Zu diesem Ergebnis kommen britische Wissenschaftler laut des Fachblatts „Nature Climate Change“.

Demnach werden extreme Hitzewellen, wie 2003, zukünftig auch in Europa zur Normalität gehören. Die Wissenschaftler haben berechnet, dass die vom Menschen verursachte globale Erwärmung in den nächsten Jahrzehnten statistisch gesehen einmal in 127 Jahren zu einem Anstieg der Durchschnittstemperatur von 2,3 Grad Celsius führen wird. Bisher war man davon ausgegangen, dass ein solch hoher Temperaturanstieg im Schnitt nur einmal alle 1000 Jahre stattfinden würde.

Erschreckend ist laut der Analysen außerdem, dass Temperaturen wie im Jahrhundertsommer 2003 bis zum Jahr 2040 zur Normalität gehören werden. Bis zum Ende des Jahrhunderts wird die extreme Hitze des Sommers 2003 sogar als eher gemäßigt wahrgenommen werden, da die Durchschnittstemperaturen dann bereits wesentlich höher liegen werden.

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