Klimaschutz beim G7-Treffen – Umweltpolitik in der Verantwortung

Die Umweltpolitik steht bei Problemen, wie unseren verschmutzen Meeren, in der Verantwortung.
Die Umweltpolitik steht bei Problemen, wie unseren verschmutzen Meeren, in der Verantwortung.

Diese Woche trafen sich sieben Umweltministerinnern und -minister zu einem G7-Gipfel in Halifax in Kanada. Gemeinsam sprachen sie über das weitere Vorgehen im Sachen Klimaschutz, Vermüllung der Meere und die effiziente Nutzung von Ressourcen. Auch deutschlands Bundesumweltministerin Svenja Schulz nahm daran teil.

Bereits im Juni trafen sich Staats- und Regierungschefs zu einem G7-Gipfel in Charlevoix. Bei diesem Treffen sprachen sich sechs der sieben G7-Staaten für eine schnelle Umsetzung des Pariser Klimaabkommens aus. Nun fand erneut ein Treffen der G7 in Halifax in Kanada statt. Doch diesmal kamen statt der Staatschefs die Umweltministerinnern und -minister zusammen. Bei dem Gipfel in Halifax in Kanada berieten sich die Minister vorrangig über die Themen Klimaschutz, Vermüllung der Meere und Ressourceneffizienz. Um sich besser austauschen zu können, nahmen an dem Gipfel zusätzlich weitere hochrangige Vertreter von internationalen Organisationen, Zivilgesellschaften, Wirtschaftsunternehmen und der Wissenschaft teil.

Klimaschutz zur Lösung globaler Probleme

Gestartet wurde der Gipfel am Mittwoch mit den Themen Klimaschutz, Anpassung an den Klimawandel und der effizienten Nutzung von Ressourcen. Dieses Thema wurde unter deutscher Präsidentschaft 2015 erstmals auf die Agenda von G7 und G20 gesetzt. Am gestrigen Donnerstag ging es schließlich weiter mit der Suche nach gemeinsamen Maßnahmen gegen die Vermüllung der Meere.

„Vorsorge muss vor Nachsorge stehen. Ich setze mich dafür ein, dass wir Meeresmüll gar nicht erst entstehen lassen. Wir müssen Kunststoffe in ihrem gesamten Lebenszyklus, vom Produktdesign, dem Produktionsprozess bis hin zum Recycling nachhaltiger und ressourceneffizienter einsetzen“, so Bundesumweltministerin Svenja Schulze.

Bundesumweltministerin Schulze sieht die Umweltpolitik für die Lösung unserer globalen Herausforderungen als unverzichtbar. Gerade in schwierigen Zeiten sei es wichtig, dass im Kreis der G7 das persönliche Gespräche stattfinde. Sie bekräftigt, dass die G7 beim Thema Klimaschutz – trotz teils unterschiedlicher Meinungen – gemeinsam Flagge für das Pariser Klimaschutzabkommen zeigen wollen. Dürre-Sommer und Tropenstürme würden deutlich machen, dass der Klimawandel nicht nur Entwicklungsländer, sondern auch ganz massiv die Industriestaaten betrifft.

„Die G7-Staaten stehen nicht nur beim Klimaschutz besonders in der Verantwortung, auch bei der Entwicklung von Lösungsansätzen zur Anpassung an den Klimawandel sollten sie eine Vorreiterrolle übernehmen und auch Entwicklungsländer bei deren Anpassungsbemühungen unterstützen.“

Quelle: BMU