Globale Erwärmung: 2014 war das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen

Wie die Japan Meteorological Agency (JMA) jetzt bekannt gab, war das Jahr 2014 bei weitem das heißeste Jahr seit mehr als 120 Jahren Wetteraufzeichnungen. Auch von anderen Einrichtungen, die das Klima überwachen, wie beispielsweise der NASA, werden in den kommenden Wochen ähnliche Daten erwartet.

Bislang war das Jahr 1998 das heißeste der letzten 120 Jahre gewesen. Nun wurde es aber auf einen sehr deutlichen zweiten Platz verwiesen. Und das, obwohl 1998 noch das Klimaphänomen El Nino mit für das außergewöhnlich warme Wetter verantwortlich war. 2014 allerdings trat El Nino nicht auf. Das Rekordjahr ist also allein auf die globale Erwärmung zurückzuführen. 

Bereits im Dezember hatte die World Meteorological Organisation (WMO) bekanntgegeben, dass 2014 außergewöhnlich warm werden würde. Demnach lag die durchschnittliche Lufttemperatur zwischen Januar und Oktober rund 0.57 Grad Celsius über dem Durchschnitt der Jahre 1961-1990 und 0.09 Grad über dem der letzten zehn Jahre. Nordatlantik und Nordpazifik waren, laut eines Berichts der WMO, zwischen Juni und Oktober „unerklärlich warm“. Innerhalb der letzten 34 Jahre hätten sich die Ozeane bereits um rund ein halbes Grad erwärmt.

In Europa war das Wetter, laut „Climate Progress“, im Jahr 2014 so warm wie die letzten 500 Jahre nicht mehr. Auch in Australien wurden alle Hitzerekorde gebrochen. Dort wurde es teilweise über 49 Grad Celsius heiß. In Sibirien schmolz der gesamte Schnee bereits im Frühling und Frühsommer. Dort war es durchschnittlich 5 Grad Celsius wärmer als zwischen den Jahren 1981 bis 2010. Experten befürchten,  dass der Permafrost Sibiriens auftauen wird, sollte es dort weiter so warm bleiben,

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