BMU: Mit Kreativität gegen den Klimawandel

Folgen des Klimawandels
Das BMU fördert Projekte, die den Folgen des Klimawandels begegnen

Angesichts des fortschreitenden Klimawandels ist es wichtig, sich mit Maßnahmen auseinanderzusetzen, um diesem entgegenzuwirken. Doch mindestens genauso wichtig ist es, seinen bereits unumkehrbaren Folgen zu begegnen. Deshalb will das Bundesumweltministerium nun mit dem Programm „Anpassung an die Folgen des Klimawandels“ Projektideen fördern, die mit Kreativität gegen den Klimawandel vorgehen. 

„Der Klimawandel stellt uns in vielen Lebensbereichen vor neue Herausforderungen und wir müssen mehr und mehr lernen, damit umzugehen“, erklärte Bundesumweltministerin Svenja Schulze. „Die kreativsten und innovativsten Ideen wollen wir mit unserem Programm unterstützen.“

Das Förderprogramm ist Teil der der „Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel“ (DAS). Diese Strategie war bereits im Dezember 2008 von der damaligen Bundesregierung beschlossen worden. Dabei ist eines der zentralen Ziele der DAS: Die Anregung und Unterstützung der systematischen Berücksichtigung der Klimawandelfolgen in den Planungs- und Entscheidungsprozessen öffentlicher und gesellschaftlicher Akteure auf kommunaler und lokaler Ebene.

Es ist bereits die 5. Förderrunde, wobei das Programm insbesondere für Einrichtungen mit hoher gesellschaftlicher Vorbildfunktion gedacht ist. So wurden bereits Vorhaben gefördert, die sich im Bereich Stadtgrün oder durch diverse Bildungsmodule mit Kreativität gegen den Klimawandel zur Wehr setzen. Ebenso wurden schon Projekte unterstützt, die sich mit den unmittelbaren Folgen des Klimawandels beschäftigen, wie extreme Wetterereignisse. Beispiele hierfür sind das Projekt „CopingCamps – Anpassungskonzepte für Campingplätze“ sowie das Vorhaben „Klimaanpassung von Großveranstaltungen am Beispiel des 37. Deutschen Evangelischen Kirchentags Dortmund 2019“ (KlAnG).

Bewerbung für die Projekförderung

Die Förderprojekte werden in einem zweistufigen Auswahlverfahren gewählt, wobei die finale Auswahl durch das BMU erfolgt.

Die Förderschwerpunkte, in denen sich Interessierte bewerben können, sind:

  • „Anpassungskonzepte für Unternehmen“: Dieser Schwerpunkt fördert die Erstellung von Klimaanpassungskonzepten für Unternehmen.
  • „Entwicklung von Bildungsmodulen zu Klimawandel und Klimaanpassung“: Hier soll die Entwicklung von Bildungsangeboten und deren pilothafte Umsetzung unterstützt werden.
  • „Kommunale Leuchtturmvorhaben“: Diese sollen Modell-Vorhaben fördern, die innovative Formen von Konzepten zur Anpassung an den Klimawandel im städtischen und ländlichen Raum erproben.

Die Projekte können je nach Schwerpunkt mit bis zu 300.000 € gefördert werden, wobei jedoch eine angemessene Eigenbeteiligung grundsätzlich Voraussetzung für eine Bewilligung ist. Interessenten können im Zeitraum vom 1. August bis zum 31. Oktober 2018 ihre Projektskizzen bei dem Projektträger Jülich einreichen.

Quellen: BMU, PtJ, UBA

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