Toyota unterstützt Forschung der Royal Botanic Gardens

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Gewächshaus RBG
Gewächshaus RBG

Im Südwesten Londons liegen die Royal Botanic Gardens. Die auch Kew Gardens genannte Parkanlage zählt zu den ältesten botanischen Gärten der Welt. Sie besitzen eine umfangreiche Saatgutbibliothek, die auch viele Pflanzenarten aus tropischen Regionen beinhaltet. Außerdem beheimatet Kew die höchste Konzentration von Botanikern und Wissenschaftlern aller vergleichbaren botanischen Gärten weltweit.

In jüngerer Zeit widmen sich die Kew Gardens daher vermehrt höheren Zielen. In Laboren und Gewächshäusern werden Umweltbildung und Artenvielfalt erforscht. Ihre Saatgutbibliothek beheimatet über sieben Millionen Arten unterschiedlichster Pflanzensamen, jährlich kommen rund 30.000 dazu. Vom Aussterben bedrohte Pflanzen der ganzen Welt werden hier kategorisiert und es wird versucht Faktoren zu ermitteln, die für ihre Gefährdung verantwortlich sind.

Unterstützt werden die Forscher der Royal Botanic Gardens (Kew) bei ihrer Arbeit neuerdings durch den Automobilhersteller Toyota. Das Unternehmen gründete eine neue Abteilung, um grundlegende Möglichkeiten zur Rettung bedrohter Pflanzenarten zu erforschen. In der sogenannten Kew Plant Assessment Unit (PAU) können Pflanzen, die vom Aussterben bedroht sind, nun schneller erfasst und identifiziert werden. 

Aus der im Mai 2016 geschlossenen Partnerschaft – über fünf Jahre – der International Union for Conservation of Nature (IUCN) und Toyota stammen die Mittel, mit denen dieses Projekt finanziert wird.

Steve Hope, General Manager Environmental Affairs & Corporate Citizenship bei Toyota Europe: „Toyota unterstützt die Arbeit des Kew aus Überzeugung. Im Rahmen der Toyota Environmental Challenge 2050 wollen wir nicht nur unseren Einfluss auf die Umwelt reduzieren, sondern arbeiten auch aktiv am Naturschutz.“

Ziel ist es Erkenntnisse über die Gefährdung von 28.000 Arten zu gewinnen, die vom Aussterben bedroht und überwiegend für den Menschen überlebenswichtig sind. 

Zu diesem Zwecke untersuchen die Experten Umweltfaktoren, die sich gefährdend auf die Artenvielfalt auswirken. Diese sind vielfältig: Verdrängung durch andere, robustere Arten, Verlust des Lebensraums oder die generelle Klimaveränderung sind nur einige der Gefahren. Das britische Team versucht, auf Grundlage bisheriger Forschungsergebnisse, Maßnahmen zum Schutze der Pflanzen zu ergreifen, um den weiteren Verlust biologischer Artenvielfalt zu stoppen. Die Arbeit des Teams veranschaulicht dieses Video.

Bereits 2014 hatte Toyota mit den Royal Botanic Gardens (Kew) eine Zusammenarbeit beschlossen. Beispielsweise werden freie Flächen an Produktionsstätten und Firmenzentralen in Naturschutzräume umgewandelt.

„Diese gezielte Unterstützung ist extrem wichtig für unsere Arbeit“, freut sich Prof. Kathy Willis, Director of Science, RBG Kew. „Wir können nun mehr Jobs schaffen und so bedrohte Pflanzenarten schneller ermitteln. Es ist alarmierend, mit welcher Geschwindigkeit Biodiversität verloren geht. Ohne rechtzeitige Investitionen wie diese hinken wir der Entwicklung ständig hinterher. Ich bin Toyota und der IUCN sehr dankbar dafür, dass unsere Abteilung die Aufmerksamkeit erhält, die sie dringend benötigt.“

Quellen: Toyota Media, KEW

 

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