TINK – Transport auf nachhaltige Art und Weise

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Ein junger Mann mit einem Lastenrad
Ein junger Mann mit einem Lastenrad

Der Großeinkauf fürs Wochenende steht an, aber das Auto ist kaputt? Oder gehören Sie ohnehin zu den überzeugten Radfahrern, die kein Auto besitzen und den Einkauf mit Rucksack und Drahtesel erledigen?

Die Transportinitiative TINK schafft in Konstanz und Norderstedt mit ihrem Lastenrad-Leihsystem zukünftig Abhilfe. Werden in anderen Städten zwar verstärkt Lastenräder zum meist kostenlosen Verleih vereinzelt angeboten, handelt es sich bei TINK um einen ganzheitlichen Ansatz: Transporträder sollen über Leihstationen hinaus in bestehende Car-Sharing-Systeme integriert werden. Um das Angebot darüber hinaus attraktiver zu gestalten, wird das Leihsystem in Wohnimmobilien sowie den Einzelhandel integriert. Mit der Verknüpfung zwischen Transporträdern und Anhänger zum Öffentlichen Personennahverkehr, bestehenden Fahrradverleihsystemen, P+R Plätzen und Supermärkten werden Lastenräder besser als bisher in intermodale Mobilitätsdienste integriert werden.

Das von der e-fect eG initiierte Projekt nimmt somit eine alte Idee auf: Bereits zu Beginn des 20.Jahrhunderts erfreute sich das Lastenrad größter Beliebtheit, bevor es dann mit dem Auto-Boom in den Jahrzehnten nach dem zweiten Weltkrieg nahezu vollständig von den Straßen verschwand. Erlebt das Fahrrad bereits seit einigen Jahren eine Renaissance, so ist auch das Lastenrad neuerdings keine Rarität mehr auf den Straßen. Lokale Initiativen, Vereine und Firmen entdecken die alte Transportmöglichkeit wieder für sich. Über Plattformen oder private Anbieter kann man in immer mehr Großstädten Lastenräder ausleihen. Doch die Sache hat einen Haken: Bisher fehlt es in den Städten an einem großflächigen Ausleihsystem, mit dem Nutzerinnen und Nutzer rund um die Uhr die Räder komfortabel ausleihen können. Hier setzt TINK mit dem Aufbau öffentlicher Transportrad-Mietsysteme in den Modell-Kommunen an.

Die Entwicklung des Projekts und die Umsetzung der einzelnen Maßnahmen basiert auf umweltpsychologischen und verkehrswissenschaftlichen Analysen. So kann in den Modellkommunen Norderstedt und Konstanz schließlich ein an die Nutzer optimiertes System realisiert werden. Um die Nutzung von umweltfreundlichen Verkehrsmitteln weiter voranzutreiben, werden die Ergebnisse des Projekts entsprechend aufbereitet und in Workshops vermittelt – so können zukünftig andere Kommunen oder Akteure der Wohnungswirtschaft und dem Handel das Konzept übernehmen.

Das im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplan 2020 vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur geförderte Projekt soll bis 31. Juli 2018 umgesetzt werden. In Norderstedt stellt nextbike die Transporträder bereit und ist für den 24-Stunden-Service verantwortlich. Die Konstanzer Lastenräder werden von Fahrradspezialitäten bereitgestellt und betreut. Neben der gemeinschaftlichen Nutzung der Lastenräder steht auch die umfassende Nutzung digitaler Technologien zur Umsetzung des Projekts im Mittelpunkt. Wie bei bereits bestehenden Leihradsystemen sollen Smartphones als mobile Informations- und Zugangsmedien genutzt werden, wobei allerdings auch für Nutzerinnen und Nutzer ohne diese Techniken ein einfacher Ausleihvorgang ermöglicht wird.

TINK schafft mit seinem Konzept schließlich nicht nur in den Modellkommunen neue Möglichkeiten der Lastenradnutzung, sondern wirkt sich mit seinen Ergebnissen zukünftig in anderen Städten positiv auf die Verbreitung von Transporträdern und Leihsystemen aus.

Der Großeinkauf fürs Wochenende steht an, aber das Auto ist kaputt? Oder gehören Sie ohnehin zu den überzeugten Radfahrern, die kein Auto besitzen und den Einkauf mit Rucksack und Drahtesel erledigen?

Die Transportinitiative TINK schafft in Konstanz und Norderstedt mit ihrem Lastenrad-Leihsystem zukünftig Abhilfe. Werden in anderen Städten zwar verstärkt Lastenräder zum meist kostenlosen Verleih vereinzelt angeboten, handelt es sich bei TINK um einen ganzheitlichen Ansatz: Transporträder sollen über Leihstationen hinaus in bestehende Car-Sharing-Systeme integriert werden. Um das Angebot darüber hinaus attraktiver zu gestalten, wird das Leihsystem in Wohnimmobilien sowie den Einzelhandel integriert. Mit der Verknüpfung zwischen Transporträdern und Anhänger zum Öffentlichen Personennahverkehr, bestehenden Fahrradverleihsystemen, P+R Plätzen und Supermärkten werden Lastenräder besser als bisher in intermodale Mobilitätsdienste integriert werden.

Das von der e-fect eG initiierte Projekt nimmt somit eine alte Idee auf: Bereits zu Beginn des 20.Jahrhunderts erfreute sich das Lastenrad größter Beliebtheit, bevor es dann mit dem Auto-Boom in den Jahrzehnten nach dem zweiten Weltkrieg nahezu vollständig von den Straßen verschwand. Erlebt das Fahrrad bereits seit einigen Jahren eine Renaissance, so ist auch das Lastenrad neuerdings keine Rarität mehr auf den Straßen. Lokale Initiativen, Vereine und Firmen entdecken die alte Transportmöglichkeit wieder für sich. Über Plattformen oder private Anbieter kann man in immer mehr Großstädten Lastenräder ausleihen. Doch die Sache hat einen Haken: Bisher fehlt es in den Städten an einem großflächigen Ausleihsystem, mit dem Nutzerinnen und Nutzer rund um die Uhr die Räder komfortabel ausleihen können. Hier setzt TINK mit dem Aufbau öffentlicher Transportrad-Mietsysteme in den Modell-Kommunen an.

Die Entwicklung des Projekts und die Umsetzung der einzelnen Maßnahmen basiert auf umweltpsychologischen und verkehrswissenschaftlichen Analysen. So kann in den Modellkommunen Norderstedt und Konstanz schließlich ein an die Nutzer optimiertes System realisiert werden. Um die Nutzung von umweltfreundlichen Verkehrsmitteln weiter voranzutreiben, werden die Ergebnisse des Projekts entsprechend aufbereitet und in Workshops vermittelt – so können zukünftig andere Kommunen oder Akteure der Wohnungswirtschaft und dem Handel das Konzept übernehmen.

Das im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplan 2020 vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur geförderte Projekt soll bis 31. Juli 2018 umgesetzt werden. In Norderstedt stellt nextbike die Transporträder bereit und ist für den 24-Stunden-Service verantwortlich. Die Konstanzer Lastenräder werden von Fahrradspezialitäten bereitgestellt und betreut. Neben der gemeinschaftlichen Nutzung der Lastenräder steht auch die umfassende Nutzung digitaler Technologien zur Umsetzung des Projekts im Mittelpunkt. Wie bei bereits bestehenden Leihradsystemen sollen Smartphones als mobile Informations- und Zugangsmedien genutzt werden, wobei allerdings auch für Nutzerinnen und Nutzer ohne diese Techniken ein einfacher Ausleihvorgang ermöglicht wird.

TINK schafft mit seinem Konzept schließlich nicht nur in den Modellkommunen neue Möglichkeiten der Lastenradnutzung, sondern wirkt sich mit seinen Ergebnissen zukünftig in anderen Städten positiv auf die Verbreitung von Transporträdern und Leihsystemen aus.

 

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