Tag der erneuerbaren Energien 2011

Erneuerbare Energien; Bild: shutterstock

Der 30. April 2011 steht ganz im Zeichen der erneuerbaren Energien. Zum 16. Mal öffnen Anlagenbetreiber, Vereine und Initiativen am „Tag der Energie“ ihre Pforten und zeigen, was Sonne, Wind und Wasser, Biomasse oder Pflanzenöle alles können. Führungen, Ausstellungen, Vorträge informieren Interessierte über die Wirkungsweise der einzelnen Energien und deren Vor- und Nachteile. Informationen über Dämmsysteme an Gebäuden, Wärmerückgewinnung in Lüftungen, Kraft-Wärme-Kopplung und Regenwasseranlagen ergänzen das Angebot. Am praktischen Beispiel können Bürger, Engagierte und Unternehmer Wissen austauschen und Meinungen diskutieren. Es gilt die Vorteile der energetischen Möglichkeiten, aber auch deren Grenzen aufzuzeigen. Die Wahl des letzten Samstags im April als „Tag der Energie“ erinnert nach Angaben des Initiators, der Stadt Oederan in Sachsen, an die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl am 26. April 1986.

Oederan hat auf ihrer Webseite einen Leitfaden mit vielen Ideen für einen spannenden und erfolgreichen Tag der Energie zusammengestellt. Interessenten können sich den Leitfaden im Internet unter www.energietag.de herunterladen. Das Angebot reicht von einer Klimastaffel, über Energiespielplätze- und -pfade, Messen, Energieberatungen bis hin zu grünen Hausnummern für Gebäude, deren Eigentümer mit guten Energiesparbeispiel vorangehen.

Interessierte Unternehmer, Gruppen und engagierte Personen haben die Möglichkeit, unter www.energietag.de ihre Veranstaltungen anzumelden. Eine Deutschlandkarte führt die Interessenten über die Auswahl des gewünschtem Themas zu einem passenden lokalen Termin.

Schulen haben am Schulenergietag vom 2. bis 6. Mai 2011 Gelegenheit, ihren Schülern das Thema Energie zu erschließen. In Form von Projekten oder Arbeitsgemeinschaften lernen die Schüler konventionelle und erneuerbare Energie kennen und reflektieren über den Einsatz in Haushalt und Unternehmen. Im naturwissenschaftlichen Unterricht probieren die Schüler die technischen Anwendungsmöglichkeiten aus und entwickeln sie selber weiter.

Susanne Kirsch

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