Neues Antibiotikum soll besser abbaubar sein

Mit der Entdeckung des Penecillins im Jahre 1945 revolutionierte der Bakteriologe Alexander Fleming die Medizin. Heute gibt es eine Unzahl verschiedener Antibiotika. Einige der Antibiotika können selbst durch Kläranlagen nicht wieder herausgefiltert werden. Wieder aufgenommen schaden sie indirekt sogar dem Menschen.

Der Grund: Antibiotika gelangen, nachdem sie wieder ausgeschieden wurden, oft in Gewässer und Grundwasser und stören dort die empfindlichen Ökosysteme. Auch in unserem Trinkwasser finden sich Rückstände, was dazu führen kann, dass sie unbeabsichtigt aufgenommen werden und sich infolgedessen Antibiotikaresistenzen entwickeln.

Dr. Klaus Kümmerer, vom Institut für Nachhaltige Chemie und Umweltchemie der Leuphana Universität in Lüneburg plant, die Struktur eines besonders schwer abbaubaren Antibiotikums zu verändern. So soll ein Antibiotikum entwickelt werden, das besser abbaubar und weniger toxisch ist. Dadurch würde die Umwelt weniger belastet und langfristige Risiken für den Menschen minimiert.

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) will nun das Projekt mit 460.000 Euro fördern, kündigte ein DBU-Sprecher an.

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