Jim Hanser erhält höchste Auszeichnung der AMS

Wer schon öfter auf unserem Blog war, hat sicher schon von Jim Hansen gehöhrt: dem amerikanischen Klima-Wissenschaftler, der schon vor 20 Jahren vor dem amerikansicshen Kongreß vor den Folgen des Klimawandels gewarnt hat; der heute davor warnt, daß wir mit 385 ppm CO2 in der Atmosphäre schon weit oberhalb des akzeptablen Niveaus sind; der darauf pocht, daß wir die CO2 Konzentration so schnell wir möglich auf <350 ppm reduzieren müssen, und daß wir uns daher keine neuen Kohlekraftwerke ohne CCS leisten können.

Wenige Wissenschaftler trauen sich so wie Jim Hansen öffentlich ihre Meinung zu sagen.

Dr. Hansen sieht es – mehr als die meisten Wissenschaftler – als seine Verpflichtung an, als Wissenschaftler nicht nur sein Wissen zu publizieren, sondern sie auch der Öffentlichkeit und den Politikern bekannt zu machen. Damit leistet er uns allen einen ungemein wichtigen Dienst, denn wer hat ein grösseres Wissen und Anerkennung als die Wissenschaftler, die an der Thematik arbeiten?

Die Tatsache, daß Jim Hansen nun mit der höchsten Auszeichnung der Amerikanischen Meteorologischen Gesellschaft (AMS), der 2009 Carl-Gustav Roossby Forschungsmedaille ausgezeichnet wurde, ist eine wichtige Bestätigung, daß die wissenschaftliche Gemeinschaft hinter Jim Hansens Forderungen steht, und dass man als Wissenschaftler sich auch in wichtige öffentliche und politische belange einmischen kann und soll.

Der Vollständigkeit halber sollte man nicht außer Acht lassen, dass wir hier in Deutschland das Glück haben, ähnlich engagierte, wenn auch etwas vorsichtigere Klima-Wissenschaftler haben, wie z.B. Hans-Joachim Schellnhuber, Stefan Rahmstorf, Mojib Latif, und Hartmut Grassl. Danke auch ihnen für ihren wichtigen Beitrag zum Klimaschutz!

Maiken

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