Hoffnung durch Handeln: Die Deutsche Umweltstiftung

Reden ist Silber, Handel ist Trumpf.

Die Projektliste der Deutschen Umweltstiftung liest sich wie eine Menükarte. „Vorspeise, Hauptgang, Nachtisch“ und sollte auch als solche verstanden werden.

Aufmerksamkeit erregen, weiterbilden, zum aktiv werden ermuntern, und Erfolge präsentieren. Was die Umwelt(an)Stifter mit ihrer, wie sie sagen „nur“ ehrenamtlichen Arbeit leisten, ist weit mehr als „nur“ vorbildliches ehrenamtliches Engagement. Es regt an, mitzumachen, sich selbst zu betätigen und Aktionen zu initiieren.

Diskutieren ist gut, aber lediglich der erste Schritt, sich mit den wesentlichen Aufgaben in unserem nahen und nächsten Umfeld zu beschäftigen. Aber reden allein ändert eben nicht so viel, wie tatkräftiges Anpacken, und dazu motiviert die Deutsche Umweltstiftung!

Durch Tagungen, Schul- und Fotowettbewerbe, Ausstellungen und eine Vielzahl gezielter Maßnahmen und Projekte werden immer mehr Mitstreiter zum Handeln in Eigeninitiative gefördert und konkret unterstützt. Mit den Zuwendungen, die sie erhalten, sprechen die Umweltstifter Menschen auf allen Ebenen an und geben Hilfestellung etwas für unsere Umwelt zu bewegen.

Der Hintergrund der Deutschen Umweltstiftung:

Die 1982 gegründete Deutsche Umweltstiftung konzentriert sich in erster Linie auf Vernetzung von Umweltaktivisten aus fast allen gesellschaftlichen Gruppen. Gemeinsam ist ihnen die Überzeugung, dass die offizielle Umweltpolitik in Deutschland, in Europa und weltweit nach wie vor kaum in der Lage ist, den Schutz von Natur und Umwelt sicherzustellen.

Zu den Initiatoren/Stiftern gehören unter anderem Dr. Erhard Eppler, Günter Grass, Prof. Dr. Bernhard Grzimek, Horst Stern, Hubert Weinzierl und Heide Wieczorek-Zeul.

Träger der Deutschen Umweltstiftung sind inzwischen über 1.000 Einzelpersonen, die das Stiftungsvermögen durch einmalige Beträge langsam aufgebaut haben. Bewusst wird auf öffentliche Gelder verzichtet, um so die politische und wirtschaftliche Unabhängigkeit zu wahren und ungebunden und unbeeinflusst arbeiten zu können.

Autoren gesucht!

Die Deutsche Umweltstiftung wird ihren bislang jährlich erscheinenden Stifterrundbrief ab Mitte 2010 als monatliches Print- und Online-Magazin herausgeben. Damit vervielfacht sich der Raum für qualifizierte, externe Beiträge zu allen Aspekten des Umweltschutzes und der Umweltbildung. Deshalb werden ab sofort einmalige oder regelmäßige Gastautoren gesucht.

Die Beiträge sollten eine Länge von 2.000 Anschlägen nicht überschreiten und nicht zu akademisch formuliert sein. Begleitendes Bildmaterial, Grafiken und weiterführende Weblinks sind ausdrücklich erwünscht. Autorenfotos sind möglich. Die Redaktion behält sich eine Ablehnung der Beiträge vor, Kürzungen und redaktionelle Bearbeitung erfolgt ausdrücklich nur mit Zustimmung der Autoren. Die vollständigen Urheberrechte der – nicht honorierten – Beiträge verbleiben vollumfänglich bei den Autoren.

Jörg Sommer, Vorstandssprecher der Deutschen Umweltstiftung und seine Kollegen freuen sich auf Ihre Beiträge und beantworten gerne weitere Fragen.

Jan Glänzer

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