Es gibt noch Fördermittel im Marktanreiz-Programm für Erneuerbare Energien

Solarkollektro; Foto: shutterstock

Wer in diesem Jahr in Solarkollektoren, Biomassekessel oder Wärmepumpen investieren will, kann Fördermittel beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragen. Bislang wurden nur wenige Gelder abgerufen und so haben zum Beispiel Privatpersonen, Unternehmen, kommunale Einrichtungen und gemeinnützige Investoren bis Ende des Jahres die Möglichkeit, eine Förderung für Investitionen in Technologie zur Nutzung erneuerbarer Energie zu beantragen.

Die Förderbeträge sind beachtlich. Solarkollektoren zur kombinierten Warmwasserbereitung und Raumheizung erhalten eine Förderung von 120 Euro pro Quadratmeter. Der Bonus für den zusätzlichen Austausch eines alten Heizkessels ohne Brennwertnutzung gegen einen neuen Brennwertkessel liegt bei 600 Euro. Gelder gibt es auch, wenn neben der Sonnentechnologie eine Biomasseheizung oder eine Wärmepumpe eingebaut wird.

Effiziente Wärmepumpen und Biomasseanlagen sind nur dann förderfähig, wenn mindestens eine Umwälzpumpe der Effizienzklasse A im Heizkreis eingebunden ist. Diese Bedingung gilt auch für die Gewährung des Kesseltauschbonus. Diese Förderungen gibt es nur für Projekte in Bestandsgebäuden. Die BAFA-Förderung ist teilweise mit Programmen der Kreditanstalt für Wiederaufbau kombinierbar.

Eine Kombination ist nach Angaben der BAFA bei den Programmen „Energieeffizient Sanieren – Effizienzhaus“, „Energieeffizient Sanieren – Kommunen“ und „Sozial Investieren – Energetische Gebäudesanierung“ möglich. Es muss sich um eine Sanierung zum KfW-Effizienzhaus handeln. Die aktuellen Förderbedingungen gelten laut BAFA bis zum 30. Dezember 2011. Danach ändern sich die Konditionen. Auf der Internetseite der BAFA zeigt eine Förderampel, ob noch genug Geld in den Töpfen ist.

Für den Laien ist der Förderdschungel kaum zu durchschauen. Die Internetseiten der BAFA und der KfW geben detailliert Auskunft über die Voraussetzungen für eine Förderung. (Alle Angaben ohne Gewähr. Bitte informieren Sie sich auf der Webseite der BAFA).

Susanne Kirsch

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