Ergebnisse der Weltklimakonferenz enttäuschend

Auf dem UN-Weltklimagipfel in Lima (Peru) wurde bis zum Sonntag über die globalen Klimaschutzziele und mögliche Maßnahmen zur Eindämmung der Erderwärmung verhandelt. Fortschritte wurden aber nur langsam gemacht, Beobachter berichteten von einer angespannten Atmosphäre. Dennoch haben sich die Deligierten auf einen Kompromiss geeinigt, berichtete gestern die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ online.

Demnach hätten sich die 195 teilnehmenden Landesvertreter zumindest auf Eckpunkte zur Verringerung der weltweiten CO2-Emissionen einigen können, die nun die Grundlage für einen Weltklimavertrag bilden, der 2015 in Paris geschlossen und ab 2020 in Kraft treten soll. Umweltschutzorganisationen zeigten sich von dem Kompromiss allerdings sehr enttäusscht.

Der Spiegel betitelte die Verhandlungen in Lima gestern sogar als gescheitert, da das wichtigste Ziel, eine Weichenstellung für die Klimakonferenz 2015 in Paris, verfehlt worden sei, und prognostiziert für die im nächsten November geplante Konferenz ein weiteres Desaster.

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