Wie entwickelt sich die Elektromobilität?

Entwicklung der Elektromobilität
Entwicklung der Elektromobilität

In der Elektromobilität geht es vorwärts. China möchte Benzin und Diesel in naher Zukunft per Gesetz verbieten. Auch die französische Regierung hat Anfang Juli 2017 bekannt gegeben, den Verkauf von Benzin- und Dieselautos ab 2040 zu verbieten. Daraufhin folgte Ende Juli auch Großbritannien. Wie entwickelt sich die Elektromobilität in den verschiedenen Ländern?

 

 

China

China macht ernst. Die Luftverschmutzung in den Städten wird schlimmer und Vizeminister Xin Guobin verrät, dass China „relevante Forschung“ für Chinas Ausstieg aus den fossilen Energien im Verkehrssektor betreibt. “These measures will promote profound changes in the environment and give momentum to China’s auto industry development“, erklärt er.

Letztes Jahr produzierte und verkaufte China mehr als 28 Millionen Autos. Über 500.000 davon waren sogenannte New Energy Vehicles (NEVs), also Elektro- oder Hybridfahrzeuge. Damit ist der Markt für NEVs in 2016 im Vergleich zum Vorjahr über 50 Prozent gewachsen.

Autohersteller Volvo möchte sein erstes 100 Prozent elektrisches Auto bereits 2019 in China auf den Markt bringen. Auch Ford kommt mit seinem ersten Hybridfahrzeug bereits nächstes Jahr auf den chinesischen Markt.

Frankreich

Unter dem wachsamen Auge des Pariser Klimaabkommens entschied sich auch die französische Regierung für ein Ende des Benzin- und Dieselantriebs. Nicolas Hulot, der neue französische Umweltminister, erklärte  “We are announcing an end to the sale of petrol and diesel cars by 2040.” Daraufhin bezeichnete er Frankreichs ambitioniertes Ziel als eine „wahrhaftige Revolution“. Es sei ein hartes Ziel für Autohersteller, doch die französische Industrie sei gut auf die Umstellung vorbereitet. „Our [car]makers have enough ideas in the drawer to nurture and bring about this promise“, versichert er.

Auch Pascal Canfin, Leiter des WWF in Frankreich, lobte das Verbot und erklärte, die neue Politik ginge weiter als die vorheriger Regierungen in Frankreich. Damit sei das Land jetzt einer der weltweiten Führer gegen den Klimawandel.

Großbritannien

Daraufhin folgte Ende Juli 2017 Großbritannien einem ähnlichen Versprechen wie Frankreich. Auch dort ist das Jahr 2040 das offizielle Aus für Benzin und Diesel. Angespornt durch besorgniserregende Stickstoffdioxid-Werte in den Städten, die große Risiken für das Gesundheitswesen bergen, entschied sich Großbritannien zu dem zukünftigen Verbot.

Die Minister der britischen Regierung gehen davon aus, dass die schlechte Luftqualität dem Staat allein im Jahr 2016 bis zu 3 Milliarden Euro durch verlorene Produktivität kostete. Augrund der schlechten Luftqualität nimmt die Regierung nun auch noch einmal 3,4 Milliarden Euro für lokale Pläne in die Hand, um schmutzige Straßen in den Städten zu säubern.

Regierungen werden aktiv, denn der Klimawandel und die Umweltverschmutzung kommt den Bürgern teuer.

 

Erfahre mehr über die Entwicklung der Elektromobilität in Deutschland hier auf CleanEnergy Project.