Spezieller Zusatz für Motorenöl entlastet Umwelt

Individuelle Mobilität – darauf möchte keiner wirklich verzichten. In Großstädten mit ausgebautem ÖPNV bedeutet der Verzicht auf ein eigenes Auto zwar kaum größere Einschränkungen – hier lebt in Deutschland etwa ein Drittel der Haushalte ohne blechernen Untersatz. Doch bereits in den Vororten erleichtert der private Pkw so manchen Ausflug.

Dass unsere Autos eine große Belastung für die Umwelt darstellen, steht außer Frage. Doch umweltfreundlichere Alternativen zum Diesel oder Benziner können momentan leider preislich noch nicht mithalten oder sind von der Serienreife weit entfern. Der Ersatz eines alten Spritfressers durch einen verbrauchsärmeren Neuwagen – wie es die Abwrackprämie von 2009 vorsah – macht bezüglich der CO2-Bilanz während der Nutzungsphase zwar Sinn. Doch sobald der zusätzliche Umweltverbrauch des gesamten Lebenszyklus mit in die Berechnung einbezogen wird, fällt das Ergebnis gleich schlechter aus.

Eine interessante Möglichkeit, die Umweltbelastung seines Fahrzeugs zu senken, bietet ein seit drei Monaten auf dem Markt befindlicher Ölzusatz für Motoren. „Djinn-MotorPower“ besteht aus 98 Prozent Keramikteilchen in zwei Prozent Öl und wird, im Verhältnis zur Füllmenge, dem Motorenöl zugegeben. Die fein verteilten Keramikteilchen setzen die Reibung an den Verschleißteilen herab und verringern zusätzlich den Geräuschpegel.

Der Hersteller, der sein Produkt aktiv über sechs Monate getestet hat, verspricht mit seinem „Motorgeist“ eine Senkung des Spritverbrauchs um bis zu 15 Prozent, bei gleichzeitiger Erhöhung der Lebensdauer des Motors. Neben einer Herabsetzung der Ölwechselintervalle sollen sich auch die Motorleistung, die Motorelastizität sowie das Kaltstartverhalten verbessern.

Nicht nur bei Autos findet die „Djinn-Technologie“ Verwendung. So kann, laut Hersteller, der Ölzusatz in allen Vier-Takt-Motoren verwendet werden – vom Pkw, Lkw, Motorrad und Roller über Busse und Schiffe, bis hin zu Baumaschinen, Kettensägen und Traktoren.

Corinna Lang

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