Null Emissionen auf dem Weg zur Arbeit – LeaseRad

Für Klimaschutz, Gesundheit und Kostenersparnis sorgt das Prinzip LeaseRad. Die Idee ist einfach wie genial. Statt einer Autoflotte kann ein Arbeitgeber eine Fahrradflotte leasen – und sich damit nicht nur für regelmäßige Bewegung seiner Arbeitnehmer einsetzen, sondern auch für den Umweltschutz.

Bei einer täglichen Anfahrt von zehn Kilometern spart ein Fahrradfahrer eine Tonne CO2-Emissionen pro Jahr gegenüber einem Autofahrer ein. So kann sich ein Arbeitgeber mit einer LeaseRad-Flotte nicht nur für den Klimaschutz stark machen. Auch krankheitsbedingte Fehlzeiten werden durch den regelmäßigen Ausdauersport gesenkt. Ein weiterer Vorteil für den Arbeitgeber: Die Flotte ist als steuerfreier Sachkostenzuschuss absetzbar.

 

Aber Fahrrad fahren im Bergischen Land? Doch die Fahrradflotten sind nicht nur für flache Gegenden geeignet. Auch für Hügelland oder windige Küstenbereiche hat LeaseRad das geeignete Zweirad im Angebot: Das Unternehmen bietet neben Fahrrädern auch Stromräder und Pedelecs an. Bei letzteren handelt es sich um Räder, die mit einem E-Motor ausgestattet sind, der aber nur während des Strampelns Leistung abgibt. Sogar Lasten können mit speziellen Lastenfahrrädern problemlos transportiert werden, sodass für jeden Einsatzbereich ein Fahrrad individuell zusammen gestellt werden kann.

Mit dem CO2-Rechner auf der Homepage des Unternehmens kann jeder selbst seine Entfernung zum Arbeitsort eingeben und ausrechnen, wie viel Emissionen und wie viel Spritgeld bei der Fahrradnutzung eingespart werden. Außerdem werden die verradelten Kalorien in Torten bemessen.

Die LeaseRad GmbH wurde 2008 von Ulrich Prediger in Freiburg gegründet und gewann mehrere Preise, wie zum Beispiel den Utopia Award 2009 und den Mobilitätspreis des Verkehrsclubs Österreich.

Judith Kronberg

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