Greenmiles – Jeder Fußabdruck zählt

Hinter Greenmiles steckt ein Unternehmen, das sich auf die Kompensation von CO2-Emissionen spezialisiert hat. Greenmiles existiert seit 2006 und viele mittelständische und auch große Unternehmen, wie BP oder Vattenfall Europe, zählen zu den Kunden.

Das Unternehmen ermöglicht jedem Interessierten aktiv etwas für den Klimaschutz zu tun. Zum Beispiel bietet es Firmen an, eine Inventur ihres Treibhausgasausstoßes vorzunehmen. Dies kann in Bereichen wie Produktion, Firmenmobilität oder Energiebereitstellung sein.

Nach der Inventur kann die Firma intern oder über externe Klimaschutzprojekte die erfassten Emissionen kompensieren. Die Klimaschutzprojekte sind von den Vereinten Nationen registriert und werden gemäß dem Koyoto-Protokoll umgesetzt.

Es gibt aber auch Möglichkeiten, als Einzelperson etwas gegen den Klimawandel zu tun. Greenmiles bietet Unterstützung bei der Kompensation von CO2-Emissionen an, die beispielsweise bei der Durchführung von Veranstaltungen oder Fahrten mit dem Auto entstehen. Und das geht so: Auf der Internetseite kann man ausrechnen, wie viel CO2 man zum Beispiel jährlich beim Autofahren produziert. Eine greenmile entspricht dann der Reduktion von einem Kilogramm CO2 und ist eine erfundene Einheit um den CO2-Ausstoß greifbarer zu machen. Fährt man zum Beispiel 20.000 Kilometer im Jahr und verbraucht fünf Liter durchschnittlich, dann sind das 2.330 Kilogramm CO2 oder eben 2.330 greenmiles. Der Kunde kann mit Hilfe des Unternehmens ein ausgewähltes Klimaschutzprojekt unterstützten und so seine gesammelten Meilen abbauen.

Sehr informativ ist die Berechnung des eigenen Fußabdruckes auf der Website von Greenmiles. Dieser setzt sich zusammen aus jährlich gefahrenen Kilometern, Flügen, dem Geschlecht sowie der Wohnsituation. Greenmiles gibt im Anschluss an die Berechnung wertvolle Tipps, wie man den individuellen Fußabdruck verkleinern kann, sowie den eigenen Stand im Vergleich zur deutschen Durchschnittsbevölkerung. greenmiles.de ist eine sehr informative Seite, die auch zum Nachdenken anregt, wo man denn im Alltag individuell CO2 reduzieren könnte.

Felicitas Wagner

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