e-Monday – Münchner Stammtisch für Elektromobilität

Diesen Termin sollte sich künftig jeder, der sich mit Elektromobilität befasst, im Kalender markieren. Jeden letzten Montag im Monat trifft sich der Münchner Stammtisch für Elektromobilität. Schon zur Auftaktveranstaltung am 29. März 2010 war der Saal im „Weissen Bräuhaus“ fast zu klein. Die Initiatoren des „e-Monday“, Dr. Claus Hornig und Stefan Kasserra, waren von der Resonanz auf ihre Einladung und der Zahl der Teilnehmer begeistert. „Mit so regem Interesse haben wir nicht gerechnet“, sagte Dr. Claus Hornig „Umso mehr freuen wir uns über das positive Feedback und die große Zahl der Interessenten.“

Es kamen dann auch Begeisterte aus allen Bereichen zusammen. Entwickler, Berater, Händler, Stromerzeuger, Wissenschaftler und viele andere mehr, die sich beruflich oder privat mit diesem neuen Konzept der Fortbewegung beschäftigen. Nach einer besonders kurz gehaltenen Vorstellungsrunde gab Stefan Kasserra einen Einblick in die Vielseitigkeit des Themenfeldes. Wer sind die Beteiligten? Wer ist Treiber und wer bremst? Welche Motive stehen hinter den einzelnen Akteuren? Wo werden Hindernisse auftauchen und welche Voraussetzungen sind zu schaffen?

Es zeigte sich gleich auf dem ersten „e-Monday“, dass hier keineswegs ein Grüppchen verschrobener Individualisten, die mit selbstgebauten Sonderfahrzeugen unterwegs sind, zusammenkommt. Die Besetzung des e-Monday ist eine hochkarätige Keimzelle aus Spezialisten verschiedenster Segmente, die alle gemeinsam die Verwirklichung eines Zieles verfolgen. Der elektrische Antrieb als Chance und Zukunft einer kostengünstigen, ressourcen- und umweltschonenden Mobilität!

Hier treffen sich Menschen, denen die zügige Umsetzung und der langfristig sichere Einsatz neuer Mobilitätskonzepte am Herzen liegen. Es geht beim e-Monday nicht darum, auf der Welle eines neuen Hype mitzuschwimmen. Hier werden fundiertes fachliches Wissen und Know-how zusammengebracht. Die praktischen Erfahrungen und die Kompetenz die zu diesem Stammtisch auf Eigeninitiative zusammenkommen bieten die Gelegenheit, ein für Bayern und seine Wirtschaft wesentliches Thema, von der Basis der Beteiligten aus, entscheiden voranzutreiben.

München, als eine der bundesdeutschen Modellregionen für Elektromobilität, bietet für diese Herausforderung die denkbar beste Plattform. Industrie, Universitäten und Politik bieten eine breite Palette kompetent Handelnder. Ergänzt und unterstützt werden sie durch innovative kleine und mittelständische Unternehmen welche sich sehr intensiv der Realisierung der e-Mobilität verschrieben haben.

In der ersten Diskussion wurde bereits kontrovers gefragt und argumentiert. Wer, der Anwesenden, fährt ein Elektrofahrzeug? Wer verfügt über realistische Langzeiterfahrung? Brauchen wir Ladestationen „an jeder Ecke“, und wer wird diese Infrastruktur bezahlen? Wer sind die Gewinner und wer die Verlierer, wenn die e-Mobilität in einem breiten Massenmarkt ankommt. Und überhaupt, wie lange wird es bis dahin dauern?

So umfangreich und spannend wie der Fragenkatalog, der in der Diskussion behandelt wurde, so umfassend und interessant werden mit Sicherheit die nächsten Abende werden. Herzlich eingeladen sind alle Interessierten. Hier können Sie sich informieren, einen Beitrag leisten, mitreden und sich austauschen, Netzwerkpartner finden oder gemeinsame Projekte initiieren.

Wir sind gespannt auf den nächsten e-Monday, am 26. April. Weitere Informationen und den direkten Kontakt erhalten Sie über die Webseiten des e-Monday und über uns. Schaffen Sie es nicht selbst zum e-Monday wird Sie das CleanEnergy-Project auf dem Laufenden halten. Bis e-Montag dann, …

Jan Glänzer

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