Zukunft Mobilität

Mobil durch die City

E-Smarts, E-Bikes, Pedelecs, Apps, CarSharing, Busse mit Hybridantrieb – eines haben diese Begriffe alle gemein: Sie prägen schon heute unsere Mobilität und werden in den kommenden Jahren immer mehr an Bedeutung gewinnen. Was für uns noch den Schritt in ein neues Mobilitätsverständnis bedeutete, wird für die nächsten Generationen eine Selbstverständlichkeit sein.

Es sind vor allem die urbanen Zentren, in denen sich eine nachhaltige Mobilität schneller und intensiver durchsetzen wird. Zwei Trends bestätigen diese Annahme: Zum einen die voranschreitende Reurbanisierung, zum anderen die Demografie. Denn schon heute leben zwei Drittel aller Einwohner Deutschlands in Städten. Im Jahr 2050 werden es bereits drei Viertel sein. Allen voran die Älteren werden sich verstärkt in die Zentren zurückziehen. Gründe hierfür gibt es viele: „Weil die Wege kürzer sind und man sie ohne eigenes Auto bewältigen kann. Weil die Versorgung besser ist. Und weil Städte die Knoten für Fernreisen mit der Bahn und elektrischen Überlandbussen sein werden“, erklärte Joachim Scheiner, ein Dortmunder Raumplaner, gegenüber National Geographic.

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Um hierbei stets das günstigste, schnellste, aber auch sauberstes Verkehrsmittel zu wählen, stehen schon heute entsprechende Apps bereit. Doch dass dabei noch großer Forschungsbedarf besteht, zeigt die App „moovel“. Hier gelingt die Verknüpfung der verschiedenen Mobilitätsmöglichkeiten noch nicht: Mal werden keine Leihwagen angezeigt, ein anderes Mal wird die Möglichkeit eines Leihrades nicht angegeben – und das in Berlin, wo Leihräder bereits an jeder Ecke zu haben sind. Andere Anwendungen, wie „mainguide“ in Frankfurt und „switchh“ in Hamburg können bereits alle Angebote von Bus und Bahn, von (Leih-)Auto sowie Fahrrad und Fußweg miteinander verknüpfen. Auf diese Weise kann die Bevölkerung ihr Verkehrsmittel spontan wählen und die Art ihrer Fortbewegung flexibel kombinieren. Doch das Suchen, Buchen und Abbuchen sollte dabei nur wenige Klicks benötigen. Ansonsten könnte die Hemmschwelle zu groß werden und die Flexibilität ihren Reiz verlieren.

Auch Fahrräder rücken als Verkehrsmittel wieder verstärkt in den Mittelpunkt. Schnell aufs Rad gestiegen, von A nach B getreten und das Rad wieder abgestellt.

Das bis zu 25 Kilometer pro Stunde schnelle Pedelec erleichtert das Radeln in Städten mit starker Topographie und bringt nun auch Sportmuffel vermehrt aufs Rad. Leihradsysteme von privaten Unternehmen oder Kommunen unterstützen die Durchsetzung elektrisch betriebener Räder zusätzlich, um somit den Autoverkehr stetig zu senken.

Mit der Ergänzung durch CarSharing-Modelle, Elektroautos und Hybridbussen befinden wir uns auf dem richtigen Weg hin zu einer nachhaltigen und leisen Mobilität.

 

1 Kommentar

  • Wer sich mit der Fortbewegung auf andere verlaaen muss, der bleibt verlassen!
    Bessrr ist es sein eigenes Fajhrzeug zu haben und das auf Unabhängigkeit einzurichten. Das geht.
    Schon mittels einen SOlarpanneels, ca 299 Watt, ist man mit dabei, wenn auf Schnellafdung verzichtet wird,oder man besorgt sich eine Speicherbatterie, dann geht es auch mit Schnellladung.
    Mittekls eines echten E-Bike (kein PAS ond dergleichen) kommt man überall hin, delbst ins Postamt und zum Stammwirt. Radwege sind überall zui finden, selbst durch Privatgrundstücke und durch Fußgeherzonen, man muss nur aufpassen, dass kein Wegelagerer einem das Vergnügen versaut. Schwache Motore zum Mittreten oder starke zum alleinfahren. Bezugsquellen sind derzeit direkt aus China zu nutzen und man findet den Zugang übers Internet.
    Der Postmann oder der Zustelldienst bringens dann ins Haus. Mein Radrahmen kann dann eine Batterie für eine 100km Strecke tragen und ist voll gefedert, weil sonst ist das Fahren kein vergnügen. Fertige E-Bikes gibts wie Sand am Meer und sollte vorher ausprobiert werden, denn die Goldgräber warten auf Gewinne.

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