Chinas Megacities brauchen fitte Infrastruktur und E-Mobility-Konzepte

Chinas Megacities wandeln sich in megaurbane Regionen. Diese Ballungsgebiete brauchen eine funktionierende Infrastruktur in den Bereichen Energie, Wasser, Abwasser und Mobilität. Wie beim 31. ZVEI-Außenwirtschaftskolloquium deutlich wurde, eröffnet das Chancen für neue Geschäftsmodelle.

„Heute haben zwei von 100 Chinesen ein Auto. Wäre der Anteil so hoch in den USA, würden sie wahrscheinlich wieder Fahrrad fahren.“ Mit dieser Pointe brachte Vorstandsmitglied Frank Stührenberg das Thema des 31. ZVEI-Außenwirtschaftskolloquiums auf den Punkt: die Herausforderungen und Chancen, die die Modernisierung der chinesischen Megacities für die deutsche Elektroindustrie bereithält.

Stührenberg erinnerte seine Zuhörer daran, dass China im Jahr 1997 noch auf Platz vier beim Produktionsvolumen in der Elektroindustrie gelegen habe, weit abgeschlagen hinter Japan, Deutschland und den USA. Inzwischen stünde China auf Platz 1 – mit einem Produktionsvolumen, das um die Hälfte höher sei als das der vorherigen Spitzenreiter zusammen. Der deutschen Elektroindustrie diene das asiatische Land immer noch als verlängerte Werkbank, aber zunehmend auch als Sprungbrett in die prosperierenden Nachbarstätten.

Wang Xiting, stellvertretender Generalkonsul der Volksrepublik, verwies auf die gewaltigen Herausforderungen, vor denen sein Heimatland in den nächsten Jahren steht: So leben noch 60 Prozent der Bevölkerung auf dem Land, von denen ein großer Teil in die großen urbanen Zonen ziehen wolle. Dr. Siegried Behrendt vom Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung in Berlin wies darauf hin, dass Landflucht und Wirtschaftsboom dazu führen, dass sich die Megacities in China zu megaurbanen Regionen wandeln. Um Peking, Shanghai und Hongkong entstanden Verdichtungsräume mit jeweils mehr als 100 Millionen  Einwohnern.

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