Bundesverband Smart City zur Realisierung der Energiewende in Deutschland gegründet

Smart City; Bild: shutterstock

Am 20. Mai 2011 wurde der Bundesverband Smart City e.V. mit Sitz in Mainz gegründet. Der Verband versteht sich als ganzheitlicher und interdisziplinärer Fach- und Forschungsverband – kein Lobbyverband – zur Realisierung der Energiewende in Deutschland. Mitglieder sind unter anderem Frau Tabea Rößner, Bundestagsabgeordnete Bündnis90/Die Grünen, Herr Dr. Dag Schulze, Klimabündnis, Herr Dieter Lindauer, Leiter Modellregion E-Mobilität für das BMVBS a. D., Herr Dr. Rittmar von Helmolt, Alternative Antriebe, Opel AG, Herr Dr. Reifenhäuser, Vorstandsvorsitzender GIP AG, Herr Röther, Sunjob Consult, Herr Götzinger, SAP AG, die Fachhochschule Bingen, Herr Hullmann, Betriebsleiter der Städtische Betriebshöfe Rüsselsheim a. D. und Herr Schierholz, Geschäftsführer der SGS Steuerberatung.

Der Verband hat sechs Kompetenz- und Zukunftsfelder:

– Smarte, regenerative Energieerzeugung und -speicherung: Die vernetzte Stadt der Zukunft ist Energieproduzent und –verbraucher in einem. Die Energiequellen der Städte sind zu entwickeln und zu bündeln. Energiespeicherung als Zukunftsthema zu erforschen.
Smarte, intelligente IKT-Lösungen: Die vernetzte Stadt der Zukunft managed virtuelle Kraftwerke mit einer Vielzahl von Einspeisern. Die Erforschung von smart grids und der Sicherstellung der Energiesteuerung wie auch Abrechenbarkeit erfordert IT-gestütztes Datenmanagement.
Smarte, nachhaltige Nahrungsmittel- und Gesundheitsvorsorge: Die vernetzte Stadt der Zukunft sorgt für ressourcenschonende und biologische Produktion von Lebensmitteln und für gesundheitsfördernde Lebensumstände.
–  Smarte, intermodale und digitale Mobilität: Die vernetzte Stadt der Zukunft gewährleistet das Mobilitätsversprechen durch eine Vielzahl von integrierten Mobilitätsdiensten, auch der Inmobilität durch digitalen Datenverkehr.
Smarte, nachhaltige Stadt- und Standortentwicklung: Die vernetzte Stadt der Zukunft vernetzt die Themen. Öko-Plus-Häuser produzieren mehr Energie als sie verbrauchen. Hauseigentümer werden zu Energie-produzenten.
Smarte, kreislauforientierte Wertstoffwirtschaft: Die vernetzte Stadt der Zukunft sieht sich als Wertstofflieferant und sorgt für die Rohstoffversorgung eines Industrielandes.
Smarte, lebenswerte Facilities: Die vernetzte Stadt der Zukunft sieht als Forschungs-feld die Bestandsimmobilien zur Energiewende.  Bauwerke werden künftig automatisch zu Energieträgern bei hoher Lebensqualität und bester Energie- und Wertstoffbilanz.

Der Bundesverband Smart City greift das EU-Förderprogramm Smart Cities auf und setzt sich für interdisziplinäre Forschung ein.

Über 70 Prozent der Weltbevölkerung lebt in Städten. Die Lösung für integrative Wohn-, Lebens-, Arbeits-, Mobilitäts-, Wertstoff- und Energiekonzepte liegt unter anderem in den künftigen Städten selbst.

Bei Fragen, steht Ihnen der 1. Vorsitzende des Vorstands, Dieter Lindauer unter der Email-Adresse: dieter.lindauer@googlemail.com, gerne zur Verfügung.

Bundesverband Smart City e.V.

Add comment