BMW i3 – Fahrspaß im Elektroauto

Wie sieht die Mobilität von morgen aus? BMW hat mit der Submarke BMW i eine eigene Antwort. Der i3 ist das erste Elektroauto der BMW Group und kommt im November auf den Markt.

Das Elektroauto wird seit zirka zwei Jahren beworben, sodass die ungewöhnliche Gestaltung inzwischen fast vertraut wirkt. Dabei ist das erste Elektroauto von BMW eine echte Innovation.

Neu ist zum Beispiel seine Bauweise mit der Fahrgastzelle aus CFK (Carbon-faserverstärkter Kunststoff), wodurch der i3 nur 1.195 Kilogramm auf die Waage bringt. Der Elektromotor leistet 124 Kilowatt oder 170 PS bei einem Drehmoment von 250 Newtonmetern über beinahe den gesamten Drehzahlbereich. Die Beschleunigung auf 100 Stundenkilometer dauert nur 7,2 Sekunden.

Das Elektroauto ist mit seiner Reichweite von bis zu 160 Kilometern als Stadtauto konzipiert, kann aber auch auf der Autobahn mithalten. Erst bei einer Geschwindigkeit von 150 Stundenkilometern wird der i3 abgeriegelt. Den Akku des Elektrofahrzeugs lädt man am besten über Nacht. In sechs bis acht Stunden ist er zu 80 Prozent aufgeladen. Wallboxen, spezielle Ladestationen, laden den Akku bis zu 70 Prozent schneller.

Der i3 ist das erste Auto von BMW, das speziell als Elektroauto konzipiert wurde und nicht ein umgerüstetes Fahrzeug mit Verbrennungsmotor ist. Die Batterie befindet sich im Boden des Autos. Dadurch ist der Schwerpunkt niedrig und kein Mitteltunnel teilt den Innenraum. 

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Im Innenraum des Elektroautos werden nachhaltige Materialien eingesetzt. Die Tür verkleidet beispielsweise die Kenaffaser aus der Familie der Malvengewächse. Die Ledersitze sind natürlich gegerbt.

BMW stellt mit dem i3 ein revolutionäres und durchdachtes Elektroauto vor, das Freude am Fahren verspricht.

Judith Kronberg

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