Umwelttechnik im Rampenlicht

Wenn am 10. September 2009 vor dem Berliner ewerk der „grüne“ Teppich aus­­gerollt und Deutschlands innovativster Umweltpreis zum zweiten Mal vergeben wird, werden vielen Prominenten aus Sport, Medien und Politik dabei sein.

Umwelttechnik zählt zu den Schlüssel-technologien von morgen – und Öffentlichkeit ist der Kern von Fortschritt. Vor diesem Hintergrund prämiert und präsentiert der Clean Tech Media Award Innovatives aus dem Bereich Umwelttechnik auf durchaus unterhaltsame Weise – und will so Brücken schlagen zwischen spannenden Entwicklungen im Clean Tech-Sektor und deren potentiellen Anwendern.

„Der Clean Tech Media Award ist ein wichtiges Instrument, dem wirtschaftlichen und ökologischen Potential der Umwelttechnologiebranche eine breite öffentliche Aufmerksam­keit zu verschaffen“, bekräftigt Bundesumweltminister Sigmar Gabriel das Vorhaben. „Umwelttechnologien sind der größte Wachstumsmarkt in Deutschland. Der Clean Tech Media Award richtet den Scheinwerfer der Öffentlichkeit auf die Nachwuchsstars einer zukunftsfähigen Wirtschaft, die ökologische Verantwortung und ökonomischen Nutzen miteinander verbindet.“, so begründet Cem Özdemir, Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, sein Engagement für das Projekt.

Doch nicht nur seitens der Politik erhalten die Initiatoren viel Zuspruch. Zu den prominenten Fürsprechern des Clean Tech Media Award zählt auch Ex-Formel 1-Star Heinz-Harald Frentzen, der 2008 mit dem Start des HHF Hybrid Race Car am Nürburgring für ein Novum im Autosport sorgte. „Ich sehe durchaus die Chance, dass der Motorsport zum Vorreiter einer technischen Entwicklung werden kann, die unsere Autos auch abseits der Rennstrecke deutlich energieeffizienter macht“, so Frentzen über die Gründe für sein grünes Engagement.

Die Olympiasiegerin und Weltrekordhalterin Britta Steffen, die neben ihrer Schwimmkarriere das Studium des Wirtschafts­ingenieurwesens mit Schwer­punkt Umwelt und Nachhaltigkeit begonnen hatte, setzt sich auch privat stark für den Umweltschutz ein.

Ebenso haben Prominente aus Film, Fernsehen und Musikbusiness ihre Vorbildfunktion in Sachen Klimaschutz erkannt, doch fehlte bislang das öffentliche Forum, gemeinsames Engagement auch sichtbar werden zu lassen. Schauspieler Mišel Matičević, der unlängst in „Im Winter ein Jahr“ von Regisseurin und Oscar-Preisträgerin Caroline Link beeindruckte und als bevorzugter Protagonist von Dominik Graf gilt, positioniert sich klar: „Unsere Kinder sollen auch in Zukunft an sauberen Stränden zelten gehen können und ihre Nasen in saubere Luft halten. Der Umwelt-Oscar hat meinen grünen Daumen – und zwar nach oben.“ Und Claire Oelkers, Frontfrau der Band Karpatenhund, bringt es auf den Punkt: „Nachhaltigkeit ist absolut im Trend – wer das noch nicht gemerkt hat, sollte lieber aufwachen.“

Auch Nina Eichinger, seit 2008 neben Dieter Bohlen Jurymitglied von „Deutschland sucht den Superstar“, und die beliebte TV-Schauspielerin Marion Kracht sind sich ihrer Sache sicher: „Dieser Preis ist ein Schritt in die richtige Richtung und hoffentlich der Anfang eines sich wandelnden Bewusstseins.“, so Nina Eichinger über ihr Motiv beim Clean Tech Media Award eine tragende Rolle zu spielen. Und Marion Kracht ergänzt mit einem nachdrücklichen Appell an Wirtschaft und Politik: „Warum fahren nicht längst fünfzig Prozent aller Deutschen Hybridfahrzeuge oder Elektroautos? Das muss auch politisch und wirtschaft­lich gewollt sein. Unsere Familie hat beschlos­sen, dass wir beim nächsten Autokauf mit gutem Beispiel vorangehen werden.“

Den Clean Tech Media Award 2009 unterstützen darüber hinaus u. a. die ZDF-Moderatoren Anja Heyde und Ingo Nommsen, die Künstlerin Sabrina Setlur, die Schauspieler Steffen Groth, Catherine Flemming, Tina Ruland, Diana Amft, und Andreas Pietschmann, die Moderatoren Ole Tillmann, Annabelle Mandeng und Nova Meierhenrich sowie Clark Datchler, Ex-Frontmann von Johnny Hates Jazz, und die Hamburger Elektro-Pop-Formation SONO.

Clean Tech Media Award

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