Mobile Ladegeräte von K-Tor

Mobiles Ladegerät von K-Tor

Geht dem geliebten Smartphone schon wieder unterwegs der Saft aus? Droht dem neuen Tablet PC der Standby-Zustand und nirgends ist eine Steckdose in der Nähe? Kenneth Torino, der Gründer des amerikanischen Unternehmens K-Tor hat sich für derartige Notfälle zwei ganz besondere Problemlöser einfallen lassen. Mit ihnen im Gepäck kann man Gadgets verschiedenster Art allein mit Hilfe von Muskelkraft wieder aufladen. Und das ist nachhaltig, emissionsfrei und macht auch noch fit.

Die Energie-Kurbel

Pocket Socket ist ein handbetriebener Generator für Elektrogeräte bis zehn Watt. Durch das Drehen einer Kurbel lassen sich unter anderem Digitalkameras, MP3-Player, Tablet PCs, Mobiltelefone oder Smartphones mit selbst produziertem Strom aufladen. Auch Ladegeräte für AA- oder AAA-Akkus können mit dem 49,95 US-Dollar teuren Pocket Socket betrieben werden. Die Bedienung ist denkbar einfach, wie uns der Erfinder Torino in folgendem Video zeigt:

Strampeln für Öko-Strom

Nach einem ähnlichen Prinzip funktioniert auch der neue mobile Stromversorger von K-Tor: die Power Box. Statt gekurbelt wird hier allerdings gestrampelt, denn das Ladegerät verfügt über zwei Pedale mit deren Hilfe sich Muskelkraft direkt in Strom umwandeln lässt. Außerdem kann die weniger als ein Kilogramm schwere Power Box sogar bis zu 20 Watt starke Elektrogeräte – also auch beispielsweise Netbooks – mit selbst produzierter Energie aufladen. Das ist gesund und – im Gegensatz zu Pocket Socket – hat man dabei auch noch die Hände frei und kann dabei Kaffee trinken, lesen oder sich nachdenklich am Kinn kratzen. Dieses Konzept überzeugte auch die Jury der CES Innovation Awards, die die Power Box im Jahr 2011 in der Kategorie „Portable Power“ auszeichnete.

Laut K-Tor wird die Power Box in einigen Monaten über die eigene Webseite und bei Amazon erhältlich sein. Um den Pedal-Generator möglichst universal und weltweit einsetzen zu können, wird er dann auch über eine Universalsteckdose verfügen und so den Adapter unnötig machen, der bei Pocket Socket noch benötigt wird.

Natürlich gibt es auch Möglichkeiten Gadgets mit grünem Strom aufzuladen, bei denen nicht wie bei Pocket Socket und Power Box gekurbelt oder gestrampelt werden muss. Am häufigsten wird dabei Solarenergie verwendet, wie beispielsweise bei dem Solardisplay von Wysips, den Solarladegeräten Quirky Ray und etón Mobius, dem Solar-Bonsay Electree, der mobilen Ladestation Solar Vox oder der Solarstrom-Steckdose IllumiCharger.

Matthias Schaffer

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