Seltene Erden recyceln

Der Abbau der Seltenen Erden verursacht an den Abbauorten massive Umweltprobleme. Zum einen sind viele der Seltenen Erden an sich schon giftig, zum andern werden sie mithilfe von Säuren aus Bohrlöchern gewaschen wobei Unmengen verseuchten Schlamms anfallen.

Außerdem zeigt sich China als wichtigster Exporteur nicht gerade kooperativ in Bezug auf die teuren und kostbaren Seltenen Erden. In den vergangenen Jahren hat das Land wiederholt die Exportmengen gedrosselt und will für einige Metalle sogar ein komplettes Exportverbot durchsetzen, um sich eine dominante Position in Bezug auf Schlüsseltechnologien am Weltmarkt zu sichern.

Aus Abfällen ließen sich allein in Europa rund 15.000 Tonnen Seltene Erden recyceln, wie Alain Rollat, Technologiemanager bei Solvay, Europas einzigem Hertsteller Seltener Erden, schätzt. Honda geht mit gutem Beispiel voran und nimmt schon seit Anfang 2012 ausgediehnte Elektrofahrzeuge zurück. Wissenschaftler gehen davon aus, dass sich durch Recyclingmaßnahmen etwa 20 Prozent des weltweiten Bedarfs an Seltenen Erden decken ließen.

 

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