Saubere Luft durch moderne Dachpfannen

Wenn es um die Sanierung von Eigenheimen geht, hilft der Staat in Form von Förderprogrammen, bzw. günstigen Krediten, Steuerboni oder Zuschüssen kräftig mit. Voraussetzung für die finanzielle Unterstützung vom Staat sind Maßnahmen, die zur CO2 -Reduktion beitragen oder Sanierungsmaßnahmen, bei denen erneuerbare Energien zum Einsatz kommen.

Oftmals betroffen sind speziell hier Modernisierungsarbeiten am Dach. Rund zwei Mal sollte die Dachplanung ins Auge gefasst werden. Erstmals beim Neubau eines Hauses und dann etwa 30 Jahre später bei einer Erneuerung. Besonders wichtig ist i diesem Zusammenhang die richtige Dämmung, denn hier geht ein Großteil der Energie verloren. Von einer guten Dachdämmung hängt also die Energieeffizienz des gesamten Hauses ab, auf dem Dach steckt demnach das meiste Einsparpotenzial. Wer also von Beginn an in eine gute Dachdämmung investiert, kann sich schon früh über den Einspareffekt freuen, denn im Allgemeinen liegt die Amortisierungszeit für die Ausgaben relativ niedrig. Nach nur drei Jahren machen sich die anfänglichen Kosten durch die Einsparungen bei den durch die Dämmung gesunkenen Betriebskosten bezahlt.

Neben hervorragenden Dämmeigenschaften liegt aber noch viel mehr Potenzial in der Dachsanierung. Der Baustoffspezialist Monier aus Oberursel hat die ersten Dachpfannen auf den deutschen Markt gebracht, die dank ihrer Oberflächenbeschichtung Schadstoffe aus der Luft neutralisieren. Diese Beschichtung besteht aus Titandioxid und soll bei einer eingedeckten Fläche von 200 Quadratmetern innerhalb eines Jahres so viel Stickoxid neutralisieren, wie ein Pkw auf 17.000 Kilometern ausscheidet. Ein weiterer Vorteil ist die geringe Anfälligkeit für Algen- und Flechtenbewuchs, auch hier wartet die innovative Dachpfanne gegenüber herkömmlichen Dacheindeckungen mit Vorteilen auf. Alles in Allem ist die Eindeckung mit den Schadstoff neutralisierenden Dachpfannen nur etwa 10 Prozent teurer, als ein Dach mit gewöhnlichen Dachpfannen und wird zudem aktiv vom Staat gefördert.

Judith Schomaker

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