Modellregion E-DeMa

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Bei der Modellregion E-DeMa, einem der sechs Gewinner des E-Energy Wettbewerbs, gewinnt das Zusammenspiel von Enegie-Erzeugern und –Verbrauchern eine ganz neue Bedeutung. Während für gewöhnlich Erzeuger und Verbraucher unabhängig voneinander agieren, liegt der Fokus des Regionalverbundes aus dem Rhein-Ruhr-Gebiet darauf, den Endkunden aktiv in den Energiemarkt einzubinden.

Er soll sowohl Energie konsumieren, als auch erzeugen und in das Netz einspeisen. Somit wird der Konsumer schnell zum Prosumer, der mittels IKT-Gateways aktiv in eine ganzheitliche Infrastruktur eingebunden ist. Das Ziel ist ein deutliches Mehr an Energienutzen und Effizienz – für alle Marktteilnehmer. Denn sie werden durch die IKT-Gateways gemeinsam an einen virtuellen Strommarktplatz angeschlossen. Dieser erlaubt es, die Stromversorgung intelligent auszurichten.

So kann der Kunde etwa seinen Stromverbrauch so ausrichten, dass er den günstigsten Tagespreis ausnutzen kann. Auch ist eine Bündelung der vielen Kleinerzeuger, zum Beispiel Besitzer von Kleinkraftwerken oder Photovoltaikanlagen, möglich, was dann wiederum einen weiteren Schritt in Richtung flexibler und dezentraler Stromversorgung bedeutet.

Die Modellregion E-DeMa, dessen Projektkoordination der RWE Deutschland AG obliegt, gliedert sich dabei in zehn einzelne Arbeitspakete, dessen Aktionen eng miteinander verknüpft sind. So stehen acht Pakete im wissenschaftlich-technischen Fokus und werden von zwei administrativen Arbeitsbereichen sinnvoll ergänzt. Weiterhin gehören zum Konsortium der E-DeMa neben Pojektleiter RWE auch Siemens, Miele, ProSyst, die Stadtwerke Krefeld-Gruppe und die Universitäten Bochum, Duisburg/Essen, Dortmund und die Fachhochschule Dortmund. Sie alle arbeiten gemeinsam an der Entwicklung und Präsentation eines Energiemarktplatzes der Zukunft: E-Energy made in Germany!

Judith Schomaker

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