Google hat sein Ziel erreicht: 100 Prozent erneuerbare Energien

Google hat sein Ziel erreicht
Google hat sein Ziel erreicht

Vor etwas mehr als einem Jahr versprach Google: Wir werden bis 2018 so viel erneuerbare Energien erwerben, wie wir an Energie verbrauchen. Jetzt, nach den ersten Bilanzierungen von Googles Energieverbrauch für 2017, ist das Ergebnis offiziell. Google hat sein Ziel erreicht.

Dafür hat das Unternehmen so viel Energie von Quellen wie Wind oder Solar erworben, dass es die Elektrizität für alle Betriebe weltweit deckte – und sogar überstieg. Auch die Büros und Rechenzentren, die einen extrem hohen Energiebedarf haben, wurden damit abgedeckt. Über das Jahr 2017 hinweg hat Google für jede Kilowatt Stunde Elektrizität auch eine Kilowattstunde erneuerbare Energien gekauft. Die Wind- und Solaranlagen hat der Konzern gebaut.

Damit ist Google die erste öffentliche Cloud und ein Unternehmen dieser Größe, das das 100 Prozent erneuerbare Energien Ziel erreicht hat. Inzwischen hat Google Verträge für den Erwerb von drei Gigawatt aus erneuerbaren Energien Projekten. Das sind Verträge im Wert von mehr als drei Milliarden US-Dollar.

An diesem Ziel arbeitet Google schon sehr lang. Bereits 2007 hatte das Unternehmen die Entscheidung geäußert, kohlenstoffneutral zu werden. Einerseits sollte dies durch die Cleantech Projekte enstehen. Andererseits investierte der Konzern in höchst energieeffiziente Server.

Google hat sein Ziel erreicht – wie sieht es bei anderen Großunternehmen aus?

Nach Google mit 3 Gigawatt folgt der Online-Versandhändler Amazon sowie der Soft-und Hardware Hersteller Microsoft mit etwas mehr als einem Gigawatt aus erneuerbaren Energien. Apple und Facebook folgen mit über 500 Megawatt. Auch andere Großunternehmen wie Ikea, Mars oder Walmart engagieren sich im Energiebereich. Immerhin ein Anfang. Die genaue Tabelle zu den Ergebnissen findest Du hier.

100 Prozent erneuerbare Energien – wie kann man das verstehen?

Dennoch versorgt sich das Unternehmen nicht zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien, da dies aufgrund der Größe Googles sehr schwierig ist. Stattdessen wird die Kilowattstunde andernorts, oder zu einem anderen Zeitpunkt produziert, als die Rechenzentren und Büros verbrauchen. Doch mithilfe von Google geht mehr Energie aus erneuerbaren Quellen ans Netz. Und das ist schon mal ein guter Anfang. Auch generell wachsen die erneuerbaren Energien weltweit weiter.

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