Forschen für die Energiewirtschaft

Welches Potenzial steckt in erneuerbaren Energien? Wie lässt sich die Energieversorgung von Gebäuden optimieren? Und welche alternativen Antriebstechnologien sind nicht nur technisch umsetzbar, sondern auch wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll?

In vielen Studien wird diesen und ähnlichen Fragen nachgegangen. Die Ergebnisse fallen dabei oft sehr unterschiedlich aus. Statt untereinander, korrelieren sie vielmehr mit den Interessen ihrer Auftraggeber. Eine unabhängige Forschung gewährleistet dagegen zum Beispiel die „Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE)“. Der gemeinnützige Verein mit Sitz in München wurde 1949 mit dem Ziel gegründet, sich als neutrale, über dem Wettbewerb der einzelnen Energieträger stehende Institution auf wissenschaftlicher Grundlage mit energietechnischen und energiewirtschaftlichen Fragen zu befassen.

Inzwischen gehört die FfE in Deutschland zu den führenden wissenschaftlichen Einrichtungen im Bereich Energieforschung. Ihre Mitglieder kommen aus allen energiewirtschaftlichen Bereichen der Industrie, Wissenschaft und Verwaltung. Da die FfE keinerlei staatliche oder institutionelle Zuschüsse erhält, ist sie – im Gegensatz zu vielen anderen Instituten – von politischen Richtungen oder den Wünschen möglicher Fördermittelgeber unabhängig. Ihre energieträgerneutralen Forschungsergebnisse sind  daher in Industrie, Politik und Öffentlichkeit sehr hoch angesehen.

Ein Schwerpunkt der FfE liegt auf der Nachwuchsförderung. Deshalb betraut sie ein junges und interdisziplinäres Team der Fachrichtungen Maschinenbau, Elektrotechnik, Physik, Wirtschaftwissenschaften und Bauingenieurwesen – unter erfahrener Leitung – mit der Projektbearbeitung. Außerdem organisiert die FfE Workshops, Seminare und Schulungen zu energiewissenschaftlichen Fragestellungen und kooperiert intensiv mit Hochschulen, Instituten und Wissenschaftlern im In- und Ausland.

Corinna Lang

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