Akkus statt Einwegbatterien schonen Umwelt und Geldbeutel

Akkus in Fernbedienung

Sie sind heutzutage in jedem Haushalt in allen Größen und Formen zu finden – Batterien und Akkus. Wir verwenden sie vielfältig, ob in Haushaltsgeräten von der Küchenwaage bis zum Handstaubsauger, in technischen Helfern wie der Fernbedienung, der elektrischen Zahnbürste, der kabellosen Maus sowie in Rauchmelder, Taschenlampe oder Wecker.

Jedoch sind gerade Einwegbatterien auch sehr schnell verbraucht und müssen gewechselt werden. Spätestens dann stellt sich die Frage: Wohin mit den leeren Batterien?

Viele Batterien werden einfach über den Hausmüll entsorgt. Das ist jedoch aus zahlreichen Gründen verboten. Batterien können Schwermetalle wie Cadmium, Blei und Quecksilber enthalten. Diese Stoffe sind hoch giftig und können einerseits direkte gesundheitsschädigende Wirkungen auf den Menschen haben und sich andererseits in der Nahrungskette sowie der Umwelt anreichern.

Bat still 0223 2Werden diese Batterien über den Hausmüll entsorgt, können die in ihnen enthaltenen Schadstoffe über die Müllverbrennung oder die Deponien (über das Grundwasser) Mensch und Umwelt belasten. In Deutschland kann man Batterien auch umweltschonend entsorgen, nämlich überall dort, wo sie verkauft werden. Auch Sammelstellen wie Wertstoffhöfe halten kleine Container bereit; insgesamt gibt es über 170.000 Sammelstellen für Altbatterien. So entlastet man nicht nur die Umwelt, sondern ermöglicht auch die Rückgewinnung von wertvollen Rohstoffen wie Nickel und Silber.

Von den jährlich rund 1,5 Milliarden verkauften Batterien und Akkus, was insgesamt einer Masse von 33.000 Tonnen entspricht, wurden 2011 immerhin bereits 14.404 Tonnen über das Rücknahmesystem GRS (Gemeinsames Rücknahme System) recycelt.

Akkus für Umwelt und Geldbeutel

Die umweltfreundlichere Alternative zu Einwegbatterien sind wiederaufladbare Akkus, deren Anteil laut Organisationen wie Recharge jährlich steigt.

In vielen Haushalten werden Akkus der gängigen Größen AA und AAA, die mit einem Ladegerät vielfach aufgeladen werden, bereits genutzt – sowohl um nicht immer neue Batterien kaufen zu müssen und letztlich sogar zu sparen, als auch zum Wohle der Umwelt. Bei der großen Auswahl an Akkus verschiedenster Hersteller lohnt es sich aber trotzdem, genauer hinzusehen und nicht nur auf Leistung und Ladezyklen, sondern auch auf weitere, umweltschonende Aspekte zu achten.

Ein Beispiel für einen Rundumansatz in puncto Umwelt und Geldbeutel ist der vielfache Testsieger eneloop. eneloop Akkus kommen bereits mit Solarstrom vorgeladen in den Handel, können also sofort nach dem Kauf benutzt werden. Dies war in der Vergangenheit oft einer der Gründe, aus denen sogar umweltbewusste Verbraucher immer wieder einmal zu Einwegbatterien gegriffen haben: Denn viele Akkus müssen vor dem ersten Einsatz aufgeladen werden. eneloop Akkus dagegen verbinden die Technologie moderner Nickel-Metall-Hydrid-Akkus mit den Vorteilen klassischer Alkaline-Batterien. Durch die Optimierung der Akku-Technologie verringert sich die Selbstentladung, das heißt selbst bei langer Lagerzeit wird die Energie optimal gespeichert.

Geschichte der Batterie

Doch Akkus schonen nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel. So sind zum Beispiel eneloop Akkus bis zu 1.800-mal wiederaufladbar, das heißt ein eneloop Akku entspricht einer Menge von 1.800 Einweg-Batterien. Kostentechnisch bedeutet das: Selbst bei günstigen Einweg-Batterien zu 50 Cent pro Stück gegenüber einem Akkupreis von zirka drei Euro spart man über die gesamte Lebensdauer des Akkus insgesamt 897 Euro. Und sollten die Akkus nach langen Jahren Dienst an Leistung verlieren, kommen sie zum Recycling. So schließt sich der „Clean Energy loop“ – von der emmissionsfreien Erstladung über den sparsamen Verbrauch von Energie bis hin zur Rückgewinnung wertvoller Ressourcen.

Wibke Sonderkamp

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