Smartphone-Verbindung mit dem eScooter

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Ein Klick aufs Smartphone und das ferngesteuerte Fahrzeug holt seinen Fahrer an Ort und Stelle ab, ein weiterer Klick und es macht sich gehorsam auf den Weg, um seinen Besitzer zum Hotel zu kutschieren: Bislang bleiben solche Szenen James Bond vorbehalten. Was die Fahrzeugsteuerung per Smartphone angeht, kommt die Firma emco electroroller GmbH dem Bond-Klassiker jetzt erstaunlich nahe. Der eScooter-Hersteller überrasche 2015 mit Innovationen, von denen einige ein bisschen wie Science Fiction anmuten, schrieb der Bundesverband eMobilität e.V

Das Smartphone kann von nun an mit dem neuen High-End-Controller im Roller verbunden werden und letzteren so individuell einstellen. Dieser generiert ein W-LAN-Netz, das der User per Smartphone-App anwählen kann. Vor der Fahrt lässt sich bereits mittels App einer von vier Fahrmodi – „Eco“, „Custom“, „Power“ oder „Wheely“ – einstellen, sodass man individuell entscheiden kann, ob man lieber weitere Strecken im „eco“-Modus zurücklegen oder sportlich schnell unterwegs sein möchte, um die Anzugsgeschwindigkeit ideal auf die eigenen Bedürfnisse anzupassen.

Des Weiteren sendet der Controller nicht nur den aktuellen Ladezustand der Batterie über eine CAN-BUS-Schnittstelle zwischen Batterie und Controller an das Smartphone, sondern auch Informationen über Strom-, Spannungs- und Leistungsstand sowie die Durchschnittsgeschwindigkeit des Rollers, welche dann in der App direkt abgelesen werden können. Nebenbei zählt die App fleißig sowohl die zurückgelegten Tageskilometer mit, als auch die Gesamtkilometerzahl.
 

One Response

  1. Martin Uffmann

    12. März 2015 18:12

    Ein interessanter Beitrag, der wieder einmal klar macht, dass es wenig gibt, was es nicht gibt 🙂 Allerdings bin ich hier ein wenig „Old School“, und bin froh, wenn ich auf meinem Fahrrad mal keinen (Mini)Computer vor der Nase oder im bzw. am Ohr habe. Meiner Meinung nach braucht man auch ab und zu mal seine Ruhe, damit man seinen Gedanken nachhängen oder sein Gehirn bei der Arbeit „beobachten“ kann. Und ich bilde mir ein, dass ich selber am besten weiß, wann ich eine Pause brauche und genug Kalorien verbrannt sind, dazu brauche ich kein Smartphone.

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