Smarte Heizung soll bis zu 1000 € jährlich sparen

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Intelligente Heizungssysteme für höhere Energieeffizienz
Intelligente Heizungssysteme für höhere Energieeffizienz

Der Smart Home Anbieter Loxone hat eine selbst lernende Heizung entwickelt, mit der nach Angaben des Unternehmens bis zu 1.000 Euro Heizkosten im Jahr gespart werden können. Das intelligente Heizungssystem erwärmt jeden Raum auf die jeweils effizienteste Temperatur, und schaltet sich beim Lüften automatisch aus. Selbst Altbauwohnungen können laut Loxone leicht mit der smarten Heizung nachgerüstet werden. Das ist zwar nicht ganz billig, kann sich aber durch die eingesparte Energie schnell bezahlt machen.

Wenn wir im Winter Abends nach Hause kommen, wollen wir nicht erst die Heizung aufdrehen müssen, um es warm zu haben. Viele Menschen lassen daher tagsüber die Heizung weiterlaufen, selbst wenn sie nicht daheim sind. Das verbraucht eine Menge Energie, die wir uns eigentlich sparen könnten. Viele Unternehmen bieten daher mittlerweile intelligente Heizungssysteme an. Damit können Räume per App auf Knopfdruck beheizt werden, beispielsweise kurz vor dem Feierabend auf dem Weg nach Hause. So kann Energie gespart und Umwelt und Klima geschont werden.

Der Smart Home Anbieter Loxone bietet allerdings ein smartes Heizungssystem an, das weit mehr kann als auf Knopfdruck Räume zu heizen. Das System sorgt dafür, dass jeder Raum auf die jeweils optimale Temperatur geheizt wird, beispielsweise 14 Grad im Keller und 22 Grad im Wohnzimmer. Wird ein Zimmer gelüftet, muss man nicht erst die Heizkörper runter drehen, um Energie zu sparen, sondern das Loxone-System erkennt das und schaltet sich ab – bis die Fenster wieder geschlossen werden. Laut Loxone kann die intelligente Heizung allerdings noch viel mehr: Sie lernt von selbst und passt sich an die jeweiligen Bedürfnisse der Bewohner an. Möglich ist das über speziell entwickelte Algorithmen, mit denen das System Raum für Raum lernt, wie viel Heizenergie exakt benötigt wird. Die selbst lernende Heizung weiß, wann sie zu heizen beginnen muss, damit die Raumtemperatur bereits zur gewünschten Zeit erreicht ist. Sie misst, wie lange es dauert, bis alle Räume so warm sind, wie sie sollen – und regelt dann selbständig die nötigen Prozesse nach, ohne Energie zu verschwenden. Auch wenn die Wettervorhersage sich mal irrt, werden Räume auf die gewünschte Temperatur nach geheizt. Die smarte Heizung stellt sich ebenso darauf ein, ob Bewohner zuhause oder nicht.

Loxone-CEO Martin Öller erklärt: „In unserem Smart Home ’sprechen‘ alle Funktionalitäten miteinander: Fenster mit Brenner, Heizkörperthermostate mit Heizung, Jalousien mit zentraler Steuerung. Die linke Hand weiß, was die rechte tut. Und die Bewohner müssen keinen Finger rühren, weil die Heizung alles von alleine kann.“

Das smarte Heizungssystem ist selbst in normalen Altbauwohnungen nachrüstbar. Das kostet nach Angaben des Herstellers zwar rund 1.000 Euro (wobei die alte Heizung drin bleibt), spart im Jahr jedoch auch bis zu 1.000 Euro Heizkosten ein. So zahlt sich die Investition bereits im zweiten Jahr aus.

Aber auch für den Klima- und Umweltschutz ist es sinnvoll, auf ein solches intelligentes Heizungssystem umzusteigen. Viele Menschen heizen ihr Geld buchstäblich zum Fenster hinaus. Dabei wird rund die Hälfte der in Deutschland erzeugten Energie zum Heizen verbraucht.

Gehen wir mit der bereitgestellten Wärmeenergie sparsamer und effizienter um, schonen wir damit nicht nur unseren Geldbeutel, sondern verringern auch den Energiebedarf deutlich. Der wird selbst in Zeiten der Energiewende noch immer zu großen Teilen mit schmutziger Kohle oder anderen fossilen Kraftwerken erzeugt. Die Erhöhung der Energieeffizienz in Gebäuden gehört damit zu den wichtigsten Themen in Kampf gegen den Klimawandel. Hier können intelligente Heizungssysteme ein guter Schritt in die richtige Richtung sein.

 

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