Schlechte Nachrichten hinsichtlich Klimawandel

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Atomabkommen
Atomabkommen

Das historische gefeierte Atomabkommen mit dem Iran, dem Land mit den viertgößten Ölreserven und zweitgrößten Gasfeldern der Welt, wird den ohnehin sinkenden Ölpreis noch weiter in den Keller treiben. Für die Wirtschaft und Konsumenten mag dies ein Grund zur Freude sein, doch für die Energiewende und den Klimawandel sind sinkende Ölpreise schlechte Nachrichten, da sie die Chancen der nachhaltigen Energieversorgung verringern.

Die globale Abhängigkeit von fossilen Energieträgern, vor allem Erdöl, hat fatale Auswirkungen auf die gesamte Weltwirtschaft. Sinkende oder steigende Ölpreise bestimmen die Preisentwicklung in nahezu allen Märkten. Grund dafür ist, dass Erdöl auch zur Herstellung von Kunststoffen, Textilien, Lebensmitteln, Kosmetika, Computern, Handies, Haushaltsgeräten, Spielzeugen, Werkzeugen und vielen anderen Produkten des täglichen Lebens verwendet wird.

Mit dem riesigen Vorkommen an Erdöl und Gas dürften die Chancen auf ein Erreichen der gesetzten Klimaschutzziele deutlich gesunken sein. Auch für den Umweltschutz mit Blick auf die Vermüllung der Meere mit Plastikmüll sind es keine guten Aussichten.

Analysten schätzen, dass die Erholung von den Sanktionen und die vollständige Rückkehr des Irans in den Ölmarkt noch bis 2017 dauern könnte. Die großen Erdöl-Giganten, wie Eni, Shell, Total und Exxon waren allerdings schon frühzeitig bemüht die richtigen Kontakte zu pflegen und Partnerschaften aufzubauen.

 

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