PFC – der Ausstieg ist möglich!

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PFC Ausstieg
PFC Ausstieg

Per- und polyfluorierte Chemikalien, kurz PFC, sind in vielen Produkten zu finden und verleihen diesen nützliche Eigenschaften wie Atmungsaktivität oder Hydrophobie. Die Kehrseite der chemischen Helfer: Sie sind nicht abbaubar und belasten die Umwelt. Viele Produzenten setzen die Schadstoffe noch ein – doch einige Hersteller gehen bereits mit gutem Beispiel voran und suchen nach Alternativen.

Umdenken ist nötig!

Schon längst ist bekannt, dass PFC und andere chemische Verbindungen nicht nur die Umwelt verschmutzen, sondern auch Schäden bei Mensch und Tier verursachen können. Deshalb denken viele Hersteller bereits um, so zum Beispiel das Outdoor-Unternehmen Jack Wolfskin. Die Firma geht mit gutem Beispiel voran und plant bis zum Jahr 2020 den kompletten PFC-Ausstieg. Aktuell wird an einem Ersatz geforscht, der ebenso wie die jetzt verwendeten Stoffe die gewünschten Produkteigenschaften erzeugt, aber weniger belastend auf die Umwelt wirkt.

PFC – Hilfsmittel aus dem Chemielabor

Polyflourierte Stoffe, zu denen zum Beispiel Tenside oder Fluorkohlenwasserstoffe, aber auch Perfluoroktansulfonsäure (PFOS) und Perfluoroktansäure (PFOA) gehören, sind rein synthetisch erzeugt und kommen in der Natur nicht vor. Das ist grundsätzlich ein Problem, denn umweltfremde Substanzen wirken in der Regel belastend und in vielen Fällen auch schädlich auf unsere Ökosysteme.

Die genannten Stoffe verbessern die Eigenschaften von Textilien und anderen Produkten, insbesondere machen sie diese fett-, schmutz- und wasserabweisend. PFC kommen in Arbeits- und Outdoorkleidung zum Einsatz, werden aber ebenso für Feuerlöschschaum, Wachse und Schmiermittel, Pestizide oder Wetterschutzfarben verwendet. Bereits bei der Herstellung und spätestens beim Einsatz der Produkte gelangen die Stoffe in die Umwelt. Dort sind sie nicht abbaubar, sondern verwandeln sich unter Umständen sogar noch in weitere giftige Chemikalien. Über die Gewässer gelangen die Stoffe überall hin, zum Beispiel auch in die Nahrungskette – und damit direkt in unseren Magen.

Unternehmen übernehmen Verantwortung

Nachhaltigkeit wird im Rahmen der Corporate Social Responsibility zunehmend Teil der Identität vieler Unternehmen. Das dient einerseits der Umsatzsteigerung bzw. der Anpassung an den Bedarf der Zielgruppen, entstammt aber immer mehr auch aus einer Eigenverantwortung der Unternehmen und dem Wunsch, unseren Lebensraum und seine Ressourcen zu erhalten.

Lesen Sie hier mehr darüber, wie nachhaltiges Handeln den Unternehmenserfolg verbessert und gleichzeitig die Umwelt schützt. Und das oft bereits mit kleineren Maßnahmen wie dem Wechsel des Stromanbieters oder dem Austausch von elektrischen Geräten mit schlechter Energieeffizienzklasse.

 

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