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Fachbereich: Politik

Die Grünen Hauptstädte Europas

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Der European Green Capital Award soll die europäischen Städte dazu anspornen, den Umweltschutz systematisch mit in die Stadtplanung einzubeziehen

Das Logo der Grünen Hauptstädte EuropasIn Anlehnung an das erfolgreiche Konzept der Kulturhauptstadt Europas beschloss die EU-Kommission im vergangenen Jahr ab 2010 jährlich den Titel Grüne Hauptstadt Europas an eine Stadt zu vergeben, die sich in puncto Umweltschutz besonders hervorgetan hat. Die Idee dahinter ist, die städtische Lebensumwelt und damit die Lebensqualität einer großen Anzahl der EU-Bürger zu verbessern. Schließlich sind gerade in urbanen Gegenden die Umweltprobleme besonders deutlich und für jeden unmittelbar sicht- und spürbar: Lärmbelastung, Treibhausgasemissionen mit entsprechenden Auswirkungen auf die Luftqualität, Erzeugung großer Mengen von Müll und Abwässern, hohes Verkehrsaufkommen und zahlreiche weitere Faktoren mit negativem Effekt auf Umwelt und Lebensqualität. Angesichts dessen nehmen gerade regionale und lokale Akteure, allen voran die Lokalverwaltungen, eine entscheidende Rolle beim Klima- und Umweltschutz ein. Viele Städte haben in der Vergangenheit bereits selbst Initiativen entwickelt und umgesetzt sowie Netzwerke aufgebaut und Ideenaustausch betrieben. Solche Bemühungen sollen nun mittels des Titels Grüne Hauptstadt Europas geadelt und dadurch europaweit bekannt gemacht werden.

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Fachbereich: Lifestyle

Politisches Poker beim Klimaschutz – Der Fall Russland

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Im Dezember soll auf der 15. Klimakonferenz der Vereinten Nationen in Kopenhagen ein Nachfolgeabkommen des Kyoto-Protokolls beschlossen werden. Im Vorfeld zeichnen sich harte Verhandlungen um verbindliche Klimaschutzverpflichtungen ab. Der Ausgang ist noch völlig offen. Auch das Kyoto-Protokoll stand lange Zeit auf der Kippe, und trat erst 2005 in Kraft, nachdem Russland das Protokoll ratifiziert hatte. Allerdings wäre das Klima ohne den Beitritt Russlands wahrscheinlich besser dran. 

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Fachbereich: Lifestyle

Die Helden unserer Zeit

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Die Rodung der Regenwälder und Zerstörung natürlicher Lebensräume hat in vielen Teilen der Welt extreme Ausmaße angenommen. Doch im Kampf gegen die Zerstörung unseres Planeten und die Macht menschlicher Ignoranz gibt es auch Helden und Vorbilder.

Vor 20 Jahren begann die Heldengeschichte des Niederländers und Forstwissenschaftlers Dr. Willie Smits. Auf einem Markt auf Borneo rettete er einem verwaisten Orang-Utan-Baby das Leben. Er zog das kleine Affenmädchen, dem er den Namen Uce gab, groß und entdeckte seine Liebe für diese einzigartigen Tiere und ihren natürlichen Lebensraum, den Regenwald.

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Fachbereich: Cleantech

Zukunftsinitiative Niedrigenergiegewächshaus

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Die Senkung des Verbrauchs fossiler Energie auf fast Null und die damit verbundene CO2-Einsparung – das sind die Ziele bei der Nutzung der neuen Niedrigenergiegewächshäuser, die seit Mai 2009 in verschiedenen Städten der Bundesrepublik erprobt werden.

Ungefähr 40 Liter Öl schluckt ein gewöhnliches Gewächshaus pro Quadratmeter und Jahr – dieser Verbrauch soll nun drastisch gesenkt werden. Dazu wurde das Großprojekt „Zukunftsinitiative Niedrigenergiegewächshaus“ ZINEG gegründet.

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Fachbereich: Solarenergie

Solarpotenzialanalyse per Mausklick

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Das Dortmunder Dienstleistungs-Unternehmen Aerowest GmbH ist auf die Produktion höchstauflösender Geodaten spezialisiert und erstellt unter Anderem Luftbilder von Ballungsräumen für Google Earth. Für seinen Service „AeroSolar“, der der Potenzialanalyse für Aufdachsolaranlagen dient, wurde das Unternehmen…

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Fachbereich: Lifestyle

Die Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums

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Die Zertifikate des europäischen Emissionshandelssystems werden zum größten Teil von den teilnehmenden Ländern frei vergeben. Ein geringer Anteil der Zertifikate wird dem Markt jedoch durch Versteigerungen zur Verfügung gestellt. In Deutschland wurden 2008 so Erlöse in Höhe von 400 Millionen Euro erzielt. In diesem Jahr betragen die Erlöse sogar 460 Millionen Euro.

Die Erlöse werden für die so genannte Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) verwendet. Diese Initiative hat das Ziel, kostengünstige Potenziale zur Verminderung von Treibhausgasemissionen zu erschließen und Modellprojekte für den Klimaschutz durchzuführen.

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Fachbereich: Energiewende

Wussten Sie, dass erneuerbare Energien…

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…alle Prognosen übertreffen?
…den Urlaub schöner machen?
…beliebter sind als Fußball?

Am 9. August – 50 Tage vor der Bundestagswahl – startete die Agentur für Erneuerbare Energien auf Ihrem Informationsportal www.unendlich-viel-energie.de ihre Panoramaserie „50 gute Gründe für Erneuerbare Energien“. Täglich werden Fakten und Argumente und neue Sichtweisen auf Wind- und Sonnenenergie, Biomasse, Wasserkraft und Erdwärme vorgestellt.

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Fachbereich: Wissenschaft

The reasons to (not) act

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…so why should I go through the trouble to change?

A task force of the American Psychological Assocoation investigated why so many people are still not acting on climate change even though  most people understand that climate change exists  and is human-caused. Understanding why people do not act enables us to better communicate the solutions we need to enact – expansion of renewable energies, improved energy efficiency, and behavioral  changes.

The report (which was presented at the 117’th APA meeting in Toronto) describes several factors that hamper fast and decisive action:

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Fachbereich: Energiewende

Nachhilfe beim Umdenken

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„Bevor der Mensch kam, war die Welt noch in Ordnung.“ Ein oft und gerne gewählter Spruch von Umweltschützern. Der unvermeidliche Fortschritt und die unaufhaltsame Technik haben dem Menschen die Möglichkeiten eröffnet, sich die Natur Untertan zu machen. Jetzt merkt der Mensch, dass er mit seiner Schröpfung der Natur gegenüber zu weit gegangen ist und entwickelt Pläne, um die Schäden, die er durch seine „innovative Technik“ angerichtet hat, ungeschehen zu machen. 

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Fachbereich: Wissenschaft

Relationships Matter. Part I

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Ozone and climate change OR why complicated situations can lead to more appropriate solutions.

1 + 2 = 3. That relationship is easy to grasp and has a clear outcome. That is the kind of relationship we are taught to think in, in streight lines that we can predict with high precision. Such a relationship makes us feel secure and in charge. In contrast, we often feel unsafe if we cannot predict an outcome with high certainty.

Of course we all know that life is not easy and streight forward. Still, we often pretend that it is, disregarding the complex nature of life; disregarding the fact that other factors might come into play which we forgot, under-estimated, or did not know of before. This is true in our personal lives as much as in all other parts of life on earth. Such thinking becomes problematic when we avoid complexity and assume simple solutions where there are none. Because then we then miss out on solutions and opportunities that we do not recognize when considering just one part of the problem.

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